Landesverband der Rassegeflügelzüchter Sachsen-Anhalt e.V.
Landesverband der Rassegeflügelzüchter Sachsen-Anhalt e.V.

Sommertagung mit JHV des SV der Züchter der Langschnäbliegen Tümmler gegründet 1886

 

 

Vom 09. bis 11. September trafen sich die Züchter zumeist mit Ehefrauen  bei unserm Zuchtfreund Norbert Zillat in  Penkun, der kleinsten Stadt von Mecklenburg – Vorpommern,  zu ihrer Sommertagung  mit  angeschlossener JHV. Die Organisation  hatte  Norbert dank seiner Frau und Sohn sehr gut in den Händen. Diese bescherten uns  ein Wochenende  mit ereignisreichen und unvergesslichen Tagen. Nicht ganz überraschend aber doch anerkennenswert ist die Anwesenheit unseres Zuchtfreundes im SV aus Österreich Alfred Rützler und seiner Frau Irene die  eine Entfernung von ca. 1000 km nicht scheuten um bei dieser Veranstaltung dabei zu sein.

 

Der Grillabend am Freitag und der gemeinsame Ausflug nach der JHV  ins Nachbarland Polen zum Mittagessen mit  Stadtbesichtigung  in  die schöne Stadt  Stettin wahren ein Highlights.

 

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging  es  am Abend zum  Züchter treffen  gemeinsam mit den Zuchtfreunden des RGZV Penkun in das Gasthaus zur „Frühdeutschen Siedlung“. Hier fanden nach dem Abendessen zahlreiche Gespräche unter den Zuchtfreunden und  mitgereisten Frauen statt. Da eine musikalische Umrahmung nicht fehlte wurde bis in den frühen Morgen getanzt.

Nach einer harmonischen und konstruktiven JHV am Samstag- vormittag, wurden am Sonntag die mitgebrachten  Tiere von den anwesenden Preisrichtern besprochen.

Unser  Gastgeber und sein Enkel, Jungzüchter Alexander, hatten Käfige  vorbereitet und die Tiere eingesetzt. Durch die anwesenden Mitglieder entfachen sich lebhafte Diskussionen, vor allem bei mit Wünschen behafteten Tieren.

Mit einem großen Dankeschön für die gelungene  Veranstaltung  an die Familie Zielart und ihren Helfern  traten die Mitglieder  am Sonntagmittag die Heimreise an.

 

                                                             Leo Kampert

   Einladung!

 

Hiermit möchte ich alle Züchter und Züchterinnen von Thüringer Farbentauben zur Herbstversammlung mit Jungtaubenbesprechung der Gruppe Sachsen-Anhalt, im SV der Züchter Thüringer Farbentauben, am 02.10.2022 ins Schützenhaus der Harzgemeinde 38871 Wasserleben, Kamp einladen. Die Versammlung beginnt um 9.30 Uhr, im Anschluss erfolgt die Jungtierbesprechung durch unseren Zuchtwart Stephan Haftendorn.

 

Es ist folgende Tagesordnung vorgesehen:

Tagesordnung der Herbstversammlung

 1.  Eröffnung und Begrüßung durch den Vorsitzenden

 2.  Genehmigung der Tagesordnung

 3.  Protokoll der Frühjahrsversammlung

 4.  Allgemeine Informationen

 5.  Abstimmung über eine Erhöhung des Mitgliedbeitrages

 6.  Gruppen-Sonderschau in Aschersleben

 7.  Jubiläumsfeier in Aschersleben

 8.  Mirama in Magdeburg

 9.  HSS in Horka / Gruppe Lausitz

10. Vergabe der Herbstversammlung mit JTB und Gruppen-Sonderschau 2023

11.  Jungtierbesprechung

12.  Schlusswort

 

Die Versammlung bietet eine gute Gelegenheit sich unserer SV-Gruppe anzuschließen.

In unserer Gemeinschaft, unter gleichgesinnten Liebhabern der Thüringer Farbentauben, macht das Züchten und die Beschickung sowie der Besuch von Ausstellungen, einfach mehr Spaß.

 

Ich wünsche Allen eine gute Anreise.

 

Dieter Hausmann

1.Vorsitzender

Einladung zur Teilnahme an der 31. Heide-Elbeland-Schau mit angeschlossener Sonderschau des SV Danziger Hochflieger vom 19. bis 20. November 2022 in Angern.

Einladung und Meldebogen für Geflügel, Kaninchen und Sonderschau sind in den folgenden Dateien.

A-Bogen Geflügel blanco 2022.pdf
PDF-Dokument [160.6 KB]
A-Bogen Kaninchen blanco 2022.pdf
PDF-Dokument [162.8 KB]
A-Bogen SS Tauben blanco 2022.pdf
PDF-Dokument [227.4 KB]

Einladung zur Jungtierbesprechung 2022
am 09.10.2022
des King - Club - Deutschland Bezirk 7

Einladung JTB neu 2022.pdf
PDF-Dokument [169.7 KB]

MIRAMA 2022

 

Die Einladung und der Meldebogen können heruntergeladen werden.

Die 23. Landesrassegeflügelschau mit angeschlossener 28. Landesjugendschau und 24. Landeszuchtbuchschau findet vom 25.-27.11.2022 in den Messehallen in Magdeburg statt.

Einladung zur. 23. LV-Schau.docx
Microsoft Word-Dokument [17.9 KB]
Meldebogen Landesschau 2022.pdf
PDF-Dokument [246.0 KB]

 

 

Einladung zur HSS Deutsche Kampfhühner in

 

der Stadthalle in Möckern

 

am 19.-20.11.2022

 

Einladung, Meldebogen und Ausstellungsordnung in den Dateien

Einladung zur Hauptsonderschau 2022.docx
Microsoft Word-Dokument [91.0 KB]
MB & Ausstellungsordnung
HSS-Meldebogen.doc
Microsoft Word-Dokument [64.0 KB]
MB & Ausstellungsordnung
HSS-Meldebogen.pdf
PDF-Dokument [35.6 KB]

Einladung und Meldebogen zur Kreisschau Landkreis Börde in Langenweddingen 05.11.-06.11.2022

Meldebogen
Kreisschau Bördekreis 2022 Langenwedding[...]
PDF-Dokument [163.5 KB]

 

 

 

Vom 19.-20.11.2022 findet in Halle Bruckdorf "Neue Messe" die Saalekreisrassegeflügelschau statt.

Einladung und Meldebogen in der PDF-Datei

 

 

Der SV Wassergeflügel Sachsen-Anhalt führt am Sonntag, den 25.09.2022 in Kayna die Hauptsonderschau durch.

 

Der Meldebogen in der Word-Datei und in der PDF-Datei

Meldebogen 2022.docx
Microsoft Word-Dokument [54.0 KB]
Meldebogen 2022.pdf
PDF-Dokument [87.5 KB]

75-jähriges Bestehen des SV Strasser Bezirk 12 Sachsen-Anhalt

in der PDF-Datei

Strasser Bezirk 12.pdf
PDF-Dokument [435.6 KB]

Tierbesprechung der Dänischen Tümmler am 2.07.2022 in Magdeburg bei Kai Marschall

in der PDF-Datei

Gruppenfoto

 

 

Der neue VDT-Vorstand

 

1. Vorsitzender: Götz Ziaja

2. Vorsitzender: Matthias Hoffmann

1. Schriftführer: Steffen Kraus

2. Schriftführer: Dr. Martin Linde

1. Kassierer: Reik Möller

2. Kassierer: Michael Hüter

Beisitzer. Holger Kaps

VDT-Zuchtausschuss: Jürgen Weichold

Zuchtbuchtagung am 12.6.2022 in Aschersleben

Pünktlich um 10 Uhr begrüßte der ZB-Obmann Willfried Dörfer alle Anwesenden im Vereinsheim des GZV Aschersleben auf das Herzlichste.

Besonders begrüßen möchte ich die Bundesehrenmeister, Meister der Rassegeflügelzucht S/A, unseren Landesverbandsvorsitzenden und unseren heutigen Referenten Dr. Manfred Golze.

Entschuldigt haben sich unser Ehrenobmann O. Killat, M. Landmann, J. Engelmann, D. Richter W. Meyer, Familie Braumann und Dietmar Mettke, dem ich von hier aus weitere gute Besserung seines Gesundheitszustandes wünsche.

Nach zweimaliger Unterbrechung aus bekannten Gründen konnte diese Tagung wieder einmal durchgeführt werden. Für die Bereitstellung und Vorbereitung geht besonderer Dank an H. Schneider. Die heutige Tagung hat folgende Punkte vorgesehen:

Begrüßung und Verlesen der Tagesordnung

Grußwort der Gäste

Bericht des Zuchtbuches

Kurzberichte von der Tagung der Zuchtbuchobleute sowie der Tier- und Artenschutzbeauftragten in Bad Sassendorf

Bericht von der Bundesversammlung in Görlitz

Vortrag von Dr. Manfred Golze zum Thema „Umwelteinflüsse auf Schönheit und Leistung beim Rassegeflügel"

Diskussion zu den Berichten

Tierbesprechung durch St. Haftendorn und Auswertung der Bruteierbewertung durch PR F. Drüen

Schlusswort

Bericht des Zuchtbuches

Nach langer Unterbrechung findet nun endlich unsere Tagung statt. Da keine Veranstaltungen möglich waren, haben wir auch unsere Vorstandsabsprachen nur telefonisch abgehalten. Die Einladung zur heutigen Tagung erfolgte über die Fachpresse und der Homepage unseres Landesverbandes.

Durch dieses technisches Hilfsmittel konnte ich übrigens auch die rechtzeitige Meldung unserer Zuchtbuchdaten an den Bundeszuchtbuchobmann sichern, da zum Stichtag nur einige eingetroffen waren. Hier gibt es noch Verbesserungsbedarf.

Es hat in punkto Mitgliederstand einige Veränderungen gegeben. Es gab Austritte, aber auch Neuaufnahmen. Besonders schmerzt uns der Verlust der ehemaligen Mitglieder, die für immer von uns gegangen sind. Auch wenn keine Tiere mehr gehalten werden konnten oder eine vorherige Abmeldung erfolgte. Es gab aber auch erste Zuchtfreunde, die aufgrund der Pandemieauswirkungen das Handtuch warfen.

Zurzeit sind 47 Zuchtfreunde registriert, darunter 5 Jugendzüchter und 9 Preisrichter. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass von der relativ starken PR Organisation im Land, doch noch einige den Weg zu uns finden. 67 Zuchten gliedern sich in 1 Puten; 4 Gänse; 10 Enten; 12 Hühner; 22 Zwerghühner und 18 Taubenzuchten. Was uns allerdings alle hinsichtlich der inflationären Entwicklung erwartet, ist zumindest nichts Positives. Die schon jetzt drastisch gestiegenen Futterpreise können schon beängstigen. Es wird umso mehr darauf ankommen, die Leistungsmerkmale unserer Tiere dahingehend zu optimieren, dass auch vermeintliche Schönheitsrassen sich selbst ihr Futtergeld verdienen. Nur Schönheit und Leistung im Einklang wird die Perspektive sein. Dass verschiedene Umwelteinflüsse auch Einfluss nehmen, wird unser heutiger Referent Dr. Manfred Golze im Anschluss an die Berichte darlegen.

Am letzten Aprilwochenende fand in Bad Sassendorf auch nach 2-jähriger Pause wieder die Tagung der ZB Obleute gemeinsam mit den Tier- und Artenschutzbeauftragten statt, welche ich, Hannelore Freitag und U. Roskoden besuchten. Dazu mehr im Anschluss.

Seit geraumer Zeit bereichern wir unsere Tagung mit einer Eierbewertung. Eigentlich der optimale Zeitpunkt für dieses Vorhaben. Leider ist die Resonanz der Teilnahme sehr überschaubar. Hier bedanke ich mich schon jetzt bei Fr. Drüen und natürlich H. Schneider, die in gewohnter Manier hieraus einen Höhepunkt machen. Abrunden soll die Tagung eine Besprechung am lebenden Tier durch St. Haftendorn. Somit gibt es auch für die Taubenzüchter einen interessanten Beitrag. Ich hoffe, dass durch schon jetzt geschürte Pandemieentwicklung im Herbst nicht schon wieder Ausstellungen abgesagt werden müssen. Ich appelliere an alle Zuchtbuchmitglieder, stellt eure Nachzucht in Form von Stämmen und Zuchtpaaren in Magdeburg aus. Damit zeigen wir, dass uns unser Hobby sehr am Herzen liegt. Ich bitte darum, die roten bzw. gelben Leistungskarten auch mitzunehmen und entsprechend bei der Einlieferung abzugeben.

Nun bitte ich um Aufmerksamkeit für die nächste TOP.

Bad Sassendorf am 23. und 24. April 2022

Auch hier nach 2-jähriger Pause die erste Zusammenkunft in gewohnter Atmosphäre. 3 LV hatten sich entschuldigt: Hamburg und das Saarland haben z.Z. kein ZB. Neben den Verantwortlichen für Tier- und Artenschutz waren auch das Präsidium und die Ehrengerichte der LV vertreten. Der Präsident Ch. Günzel betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit von Präsenzveranstaltungen als Informationsaustausch. Er gab zu bedenken, dass die gesellschaftlichen Auswirkungen der Situation in der Ukraine, die Geflügelpest und Corona-Pandemie sich noch gar nicht ermessen lassen. Positiv hob er hervor, dass die Geflügelwirtschaft im Hinblick auf eine evtl. Änderung der Geflügelpest-schutzverordnung mit uns gemeinsam vorgeht.

Die Fläche des WGH wird um 4000 m2 erweitert, damit können die Untersuchungen zur Legeleistung ausgebaut werden. Nach weiteren, teils verlesenen Grußworten hielt Frau Dr. FelImin vom WGH ihren Vortrag zur Legeleistung beim Rassegeflügel. Seit 2018 sind jeweils 2 Rassen am Start. Dieser, wie auch die folgenden Vorträge sind bei Interesse bei mir per Mali abrufbar. Frau Neukirchen, ebenfalls vom WGH referierte dann zum Thema „Landente mit Haube". Dr. Götz berichtete dann über die Zulassung einer Impfung eines im Zusammenhang mit der Jungtierkrankheit und Rotaviren bei Tauben. Auch im Geflügelbereich gibt es eine Kombination von Marek, ILT und ND. Mittlerweile fordert auch der Geflügelwirtschaftsverband eine Möglichkeit der Impfung gegen die klassische Vogelgrippe. Frankreich arbeitet an einer Impfstoffzulassung. Die Tierschutztransportverordnung gilt nur für gewerbliche Tiertransporte und hat somit keinen Einfluss auf die Selbsteinlieferung unserer Tiere zu den Ausstellungen. Anschließend trennten sich die beiden Fraktionen ZB und Tier und Artenschutz.

Die Tagung der ZB Obleute beinhaltete dann Protokollabgleich, den Jahresbericht des BZB Obmannes, die Meldungen der Landesverbände, Festlegung der PR zur Bundeszuchtbuchschau und Allgemeines. Günter Droste referierte im Anschluss über Wissenswertes für Geflügelhalter: Meldepflichten, Dokumentation,  Untersuchungen, Biosicherheitsmaßnahmen, Newcastle-Krankheit und Besonderheiten beim Wassergeflügel. Dabei sind die Tierseuchenkassen der einzelnen Länder Ansprechpartner bzw. MeIdungsempfänger.

Im Anschluss gab der Zfrd. F.D. Hawes bekannt, nicht mehr als Obmann zur Verfügung zu stehen. Eigens deswegen wurde von ihm Michaela Huber vom LV Bayern als Nachfolgerin vorgeschlagen. Aus der Versammlung wurde Tassilo Neubert vom LV Sachsen vorgeschlagen. Nach Vorstellung beider Kandidaten kam es zur geheimen Abstimmung, die mit 8:6 Stimmen für M. Huber ausging, damit ist sie die erste Bundeszuchtbuchobfrau im BDRG.

Der ausführliche Vortrag von Eelco Jannink KV Emsland-Grafschaft Bentheim beinhaltete Zukunftsdenken zum Thema Zuchtbuch-online auch in Kombination mit dem Einsatz elektronischer Legenester (äußerst Preisintensiv) ein neues Zeitalter bei der Zuchtbuchdatenerfassung.

Der Tier- und Artenschutzbeauftragte des LV Westfalen Lippe Christopher Oelkrug machte zum Abschluss noch Ausführungen über das aviäre Immunsystem und die Translation zum Einsatz in der Medizin, unterm Strich, die Stärkung des Immunsystems ist nicht nur in der Humanmedizin, sondern auch in der Tierzucht von Wichtigkeit, Bakterien, Viren und Pilze sind schädlich.

Unter Verschiedenes kam es noch zum Verständnis, die Bedingungen zur Deutschen Meisterschaft im Zuchtbuch im Sinne der Perlhühner zu ergänzen. Auch soll zur Stärkung der Bedeutung des Zuchtbuches eine Änderung der Satzung des BDRG angeschoben werden. Hierzu ist ein rechtzeitiger Antrag einzureichen.

Pünktlich zur Mittagszeit endete die Tagung mit der Übergabe eines Präsentes an den scheidenden BZB Obmann durch die Nachfolgerin.

W. Dörfer

Der LV-Vorsitzende D. Kuhr berichtete kurz über die BDRG Versammlung. So ist ein Rückgang bundesweit beim Ringverkauf zu verzeichnen. Über 155.000 Ringe wurden weniger abgenommen, bei den Jugendringen waren es 31.947 Ringe weniger. Die Gewichte gerade der Zwergrassen sollen bisher keine große Rolle spielen. In Ausnahmefällen kann gewogen werden, sollte aber nicht die Regel sein. Aus Tierschutzgründen ist der Volierenbesatz reduziert worden (z.B. Tauben 3,3, Hühner und Zwerge 1,3). Im Siegerring dürfen nur noch Jungtiere ausgestellt werden. Das Wegegeld wird auf 0,35 Cent angehoben. Der Ringpreis bleibt unverändert bei 0,32 Cent. Bundesringe dürfen, wie wiederholt in Sachen-Anhalt geschehen, nicht im Internet (z.B. bei ebay) verkauft werden.

U. Roskoden ging kurz auf den Tier- und Artenschutz ein. Die Vorgaben des Veterinäramtes für Ausstellungen sind zu beachten, um selbsternannten Tierschützern keine Angriffsmöglichkeiten zu bieten.

Der Fachvortrag von Dr. M. Golze vom LV Sachsen zum Thema: „Umwelteinflüsse auf Schönheit und Leistung beim Rassegeflügel" wurde von ihm gekonnt vorgetragen, sehr interessant und informativ. Ganz kurz einige Stichpunkte: Inzucht ist nicht gefährlich, Ausschlussfehler gehören nicht in die Zucht, das Stallklima darf nicht vernachlässigt werden, Bruteierproduktion lässt sich über Licht steuern, hohe Luftfeuchtigkeit und niedrige Temperatur sind ungünstig und können Federfressen auslösen, Stress kann eine Leistungsreduzierung auslösen.

Im Anschluss an den Vortrag eine kleine Tierbespre-chung am lebenden Tier von St. Haftendorn, der hierzu Orientalische und Altorientalische Mövchen Blondinet-ten und Satinetten mitgebracht hatte. Bei der Bewertung der Tiere sollte nicht von einer abfallen-den Haltung gespro-chen werden, sondern von einer Aufgerichteten. Auch die Köpfe sollen breit sein, ohne die Sichtfreiheit nach vorn zu beeinträchtigen.

Am Schluss wurden noch die Urkunden von den Eierbewertungen ausgegeben. 12.40 Uhr verabschiedete W. Dörfer die Zuchtfreunde und Gäste.

KV Jerichower Land Genthin: Tag der Vereine

 

Am 04.06.2022 hat in Genthin der erste große „Tag der Vereine“ stattgefunden. Bei schönstem Sonnenschein hatten sich Groß und Klein auf dem Vereinsgelände des Rassegeflügelzuchtvereins eingefunden, um Genthins bunte Vereinsvielfalt kennenzulernen und ein großes Bühnenprogramm zu genießen.

 

Mit der vom RGZV 1894 Genthin e.V. ausgewogenen Initiative, die Türen dieses Hauses für alle Vereine zu öffnen, haben sich für die Gestaltung und Förderung des Vereinslebens neue Perspektiven eröffnet.

Der Verein hat im wahrsten Sinne des Wortes ein „Heim“ für die Vereine verfügbar gemacht und trägt somit dazu bei aus dem Nebeneinander ein Miteinander zu machen.

Aus eigenem Antrieb, unter Einsatz von Fördermitteln und einem nicht unerheblichen, eigenen Beitrag hat der RGZV aus diesem Gebäude ein Schmuckstück entstehen lassen. Auch eine finanzielle Unterstützung des Kreisverbandes Jerichower Land trug dazu bei.

Bei der Veranstaltung am 04.06.2022 konnten die Rassegeflügelzüchter sich über das persönliche Arrangement des 1. Vorsitzenden vom KV-JL freuen. So erhielten die Rassegeflügelzüchter im gastronomischen Bereich von Maik Tietze große Unterstützung.

 

Die Idee zum Vereinstag war beim monatlichen Vereinsstammtisch in Genthin entstanden. Ein harter Kern aus 10 bis 15 Vereinen hatte sich dabei gebildet und die Idee für das Event entwickelt. „Ich würde mich freuen, wenn wir diesen Stammtisch weiter ausbauen können, um unser Interesse gegenüber der Stadt und dem Landkreis ein bisschen mehr Nachdruck zu verleihen“, sagte der Vorsitzende des Rassegeflügelzuchtvereins 1894 Genthin e.V., Uwe Balzer, zur Eröffnung des Vereinstages. Der Verein zeichnete sich auch als Ausrichter für das leibliche Wohl verantwortlich. 

Zu Gast war neben der SPD-Bundestagsabgeordneten Franziska Kersten auch Landrat Steffen Burchhardt, der die Initiative der Ehrenamtlichen besonders lobte: „Ich möchte recht herzlich Danke sagen bei allen, die in den Vereinen Verantwortung übernehmen und die sich darum kümmern, dass das für die eigenen Mitglieder auf die Beine gestellt wird. Das sind meistens Menschen, die nicht so im Mittelpunkt und in der ersten Reihe stehen, aber die sind unermesslich wichtig dafür, dass so ein Verein existiert“, so Burchhardt. „Ob das hier lebenswert ist in der Region oder nicht, das hängt nicht davon ab, ob wir die Straßen besonders gut sanieren oder ob die Parks besonders gut gepflegt sind – es hängt maßgeblich davon ab, ob wir hier ein vielfältiges Freizeitleben anbieten können, oder nicht“, betonte der Landrat. Die Vielfalt wurde beim Beschauen der zahlreichen Stände auf dem Gelände des ehemaligen Hundeplatzes deutlich. Mit Ständen vertreten waren unter anderem der Carnevals Club Waschmittelwerk (CCW), der Genthiner Carneval Club (GCC), das Morus-Jugendhaus, das Genthiner Amateurtheater (gat), die DLRG, die Freiwillige Feuerwehr mit der Jugendfeuerwehr, der FSV Borussia Genthin, der Moskito Club aus Parey, der Imkerverein Genthin und Umgebung, der Förderverein des Bismarck Gymnasiums und viele weitere. An allen Ständen wurden den Gästen Einblicke in die Arbeit und die Geschichte der Vereine geboten. Viele Vereinsmitglieder standen für Fragen und Gespräche bereit. 

Auch der RGZV 1894 Genthin e.V. und der KTZV G89 Genthin war mit einem Info-Stand incl. Rassetiere vertreten.

Die Stadt Genthin hatte sich bei der Ausrichtung des Vereinsfestes nicht eingebracht. Zwar waren einige Vertreter der Verwaltung, wie Dagmar Turian als Abwesenheitsvertretung des Bürgermeisters, sowie Marina Conradi und einige Stadträte anwesend, die Planung und Durchführung des Tages lag aber ganz in den Händen der Vereine. Das Fazit der Besucher fiel dennoch sehr positiv aus: „Ich habe mich sehr gefreut über das großartige Engagement der Vereine, und dass sie so eine Veranstaltung auf die Beine gestellt haben, und das vor allem ohne Unterstützung der Stadt Genthin, komplett allein“, lobte CDU-Stadtrat Alexander Otto. 
Auch sein Stadtratskollege Christoph Neubauer (SPD) fand nur positive Worte für die Arbeit der Vereine in Genthin: „Ein aktives Vereinsleben ist für jede Stadt und Gemeinde enorm wichtig. Wie aktiv und vielfältig die Vereinslandschaft in Genthin ist, konnte man an den vielen verschiedenen Ständen und bei den Darbietungen auf der Bühne eindrücklich sehen. Ohne dieses Engagement wäre Genthin ein großes Stück ärmer“, so Neubauer. 
Die Genthiner Vereine haben am ersten „Tag der Vereine“ bewiesen, dass sie das Bild der Einheitsgemeinde Genthin maßgeblich mitprägen und eine starke Stimme für die Region sind. Aktionen, Informationsstände und Spielangebote haben Einblicke in die Arbeit der Vereine gegeben und sollten das Interesse zum Mitmachen wecken. Der Vereinsstammtisch möchte sich weiterhin treffen und freut sich auch über neue Mitstreiter.

Die silberne Urkunde und Ehrennadel des Landesverbandes erhielten Claudia Grothe-Bartsch, Mandy und Andreas Ranft (v.l.n.r.)

Text u. Fotos Uwe Balzer

Auf zum Fotowettbewerb

Fotowettbewerb 2022.pdf
PDF-Dokument [152.2 KB]

Frühjahrsversammlung am 3.04.2022 hier:

Rechenschaftsbericht für das Jahr 2021

 

Sehr geehrte Züchterinnen und Züchter, Jugendliche und Interessierte für die Rassegeflügelzucht,

 

2 Jahre leben wir schon mit der Pandemie, die auch unser Hobby hinsichtlich der Versammlungen und Ausstellungen einschränkt. Günter Stach, schrieb uns:

wieder geht ein  außergewöhnliches Jahr zur  Neige, es wird Durchhalten angesagt. Waren wir doch guten Mutes, dass sich die Pandemie – Situation doch meistern lässt. Wer aber wie wir Geflügelleute weiß, wie mit Seuchen umzugehen! Weiß wie hartnäckig sich eine solche bekämpfen lässt. Wir erlebten es an der Keulung zur Vogelgrippe mit der Ausrottung von Tierbeständen. Damit gab es zwar leere, aber immerhin saubere Ställe. Diese Methode nun auf Menschen zu übertragen fällt freilich schwer, sollten die Menschen aber davon überzeugen, dass eine Impfung die humane Eindämmung  ist, sie im Zaume zu halten.

 

Daher konnte unser Arbeitsplan 2021 nicht immer eingehalten werden.  Aber die Vorstände kamen ihren gestellten Aufgaben nach. Für dieses Jahr haben wir wieder einen Jahresarbeitsplan erstellt, wie dieser abgearbeitet werden kann ist zurzeit fraglich. Wir hoffen, dass es keine weitere Welle geben wird und es zu Lockerungen kommen wird.

Leider gibt es aber auch in jüngster Zeit Pressemeldungen, in der von einer nun ganzjährigen Bedrohung der Vogelgrippe die Rede ist. Keine guten Aussichten für uns Züchter und Züchterinnen, gefragt ist jetzt Durchhaltevermögen und Hoffnung auf bessere Zeiten.

Dank geht an die Vereine, die in der letzten Schausaison den Mut hatten eine Ausstellung durchzuführen und es somit eine Wettbewerbsmöglichkeit unter den Züchtern gab.

Hier möchte ich nochmal betonen, dass durch uns die Vielfalt des Rassegeflügels am Leben gehalten wird.

Wir Züchter sind es, dass es noch seltene Rassen von Wassergeflügel gibt. Seltene Puten und Hühnerrassen. Sonst kümmert es keinen, ob Haustierarten aussterben.

Wenn es nach der Wirtschaft geht, gäbe es bloß weiße und braune Hühner, die genug Eier legen oder sich gut mästen lassen. Hier zählt nur der Profit.

Deshalb müssen wir weiter machen und Rassen erhalten für die Züchter, die nach uns kommen.

 

Der Landesverband konnte 2021 auf 130 Jahre züchterische Arbeit zurückblicken und in Sachsen Anhalt wurden einige Heimatrassen erzüchtet. Wie das Hallesche Huhn, die Cröllwitzer Pute, das Deutsche Zwerghuhn, die Bernburger Trommeltauben und die Deutschen Langschnäbligen Tümmler.

Wollen wir diese züchterische Arbeit fallen lassen?

 

Hier müssen wir für den Erhalt etwas tun und das ist dranbleiben und durchhalten.

 

Die Absage der Großschauen und selbst unsere Landesschau waren für viele enttäuschend, weil für ihre Nachzuchten keine Vergleichsmöglichkeit bestand und auch ein Verkauf von überzähligen Tieren nicht gegeben war. Leider schlägt sich das auch auf unsere Mitgliederzahlen nieder, der Abwärtstrend ist nicht aufzuhalten, aber das ist nicht nur in Sachsen-Anhalt so.

Sieht man sich die Zahlen im Bundesverband an, stellt man nichts anderes fest. Es gibt auch viele Probleme, wo mancher Züchter aufgibt, zum Beispiel die Einstallpflicht, übertrieben geforderte Impfnachweise/Gesundheitsnachweise für Tiere, besonders für Wassergeflügel, auch der Tiertransport und Verschickung von Tieren, das alles machen gerade ältere Züchter nicht mehr mit.

Bedauerlicherweise sind diese Forderungen in den 16 Bundesländern nicht einheitlich, nicht einmal im Bundesland Sachsen-Anhalt selbst entscheiden die Kreis-Veterinäre mit gleichen Maßnahmen.

Das Thema haben wir jedes Jahr, bei unseren Treffen mit dem Ministerium und dessen Referaten. Leider konnten wir bis heute nichts verbessern.

So ist es für viele Züchter eine Hürde auf Ausstellungen zu melden, die überregional stattfinden.

 

Die Mitgliederzahlen der Senioren für 2022 liegen bei 4.727 Mitglieder, 156 Mitglieder weniger zu 2021.

Jugendliche 2022 sind es 415! Hier haben wir 24 Mitglieder weniger.

 

Da sind auch wieder die Vereine und Kreisverbände gefragt, um die Zahlen genau festzuhalten. Es ist notwendig, dass bis zum 15. Dezember jeden Jahres die Meldung an Fred Löffler zu schicken ist.

Viele Kreisverbände sind da vorbildlich, aber es gibt auch Schattenseiten. Es wäre schön, wenn diese Meldung  pünktlich und von allen Kreisverbänden durchgeführt wird. Hier nochmal unser Dank an Fred Löffler.

Auch die Preisrichter mussten unter Corona-Bedingungen ihre Versammlung abhalten. Durch diese Schwierigkeit wurde nur eine Versammlung am 04.09.21 durchgeführt. Helmuth Kühlhorn gab seinen letzten Jahresbericht, er wurde mit einer Abschiedslaudatio von Dirk Günter zum Ehrenvorsitzenden verabschiedet.

Helmuth Kühlhorn war 25 Jahre für den Preisrichtervorstand tätig und wird weiterhin dem neuen Vorstand mit Rat und Tat zu Verfügung stehen. Unser neuer Vorsitzender ist Dirk Günther und sein Stellvertreter Andree Walther. Wir wünschen dem neuen Vorstand viel Erfolg in der Vorstandsarbeit. Es wird bestimmt nicht einfacher in unsere Preisrichtervereinigung, es werden altersbedingt immer weniger. Es fehlen dann die  Preisrichter mit einem großen Bewertungsspektrum, der Nachwuchs muss erst mal da sein und dann sind die Erweiterungen mit Schulungen gefragt. Das kostet Zeit und diese ist meist knapp bei Berufstätigen. Hier müssen wir auf mehr Bereitschaft setzen, unsere Preisrichter weiterzubilden, da sind unsere erfahrenen Schulungsleiter gefragt. In dieser Sache bin ich recht zuversichtlich. Zurzeit haben wir 109 Preisrichter und 5 Anwärter im Landesverband.

Dieses Jahr wurden wieder 170 Schauanmeldungen beantragt, das ist noch nicht der Stand wie vor der Coronazeit, aber es ist schon recht beruhigend, wenn ein Aufwärtstrend zu erkennen ist. Die Ausstellungssaison 2021 begann auch recht gut, aber im Verlauf der Saison wurden immer mehr Schauen durch Schwierigkeiten in der Genehmigung abgesagt oder es standen die geplanten Lokale nicht mehr zur Verfügung. So waren es nur 60 Prozent von unserer tatsächlichen Kapazität, die durchgeführt wurden.

 

Lasst uns positiv nach vorn schauen……..

 

Alle diese Kriterien schlagen sich leider auch in unsere Ringbestellung nieder, bei den Senioren haben wir 17.555 weniger Ringe ausgegeben. In der Jugend waren es 3.120 Ringe weniger, das sind insgesamt 20.675 Ringe wenige als 2020.

Auch vermuten wir zum Jahr 2022 wieder einen Rückgang, aber soweit sind wir noch nicht. Es gab leider einige Probleme bei dem Ringbezug für 2022, einige Größen konnten nicht geliefert werden und verschiedene Größen wurden nur zum Teil geliefert. Nach mehreren Gesprächen mit den Ringlieferanten und Gitta Krautwald, konnten wir nach mehreren Wochen unsere Erstbestellung komplettieren.

Die Aussage von unserer Kassiererin im Bundesverband, dass eine vorzeitige Ausgabe der Ringe eine Wettbewerbsverzerrung ist, muss ich zurückweisen, da eine nicht Bereitstellung der Ringe zum Termin gleiches verursacht. Hier sollte man nicht mit Steinen werfen, und gerade jetzt den Ball flach halten.

Gitta Krautwald gibt sich bestimmt jegliche Mühe die Ringe rechtzeitig und schnell zu liefern, aber es gibt Züchter die ihre Ringe selbst bei Gitta Krautwald bestellen, das ist zwar nicht im Sinne des Landesverbandes, dafür sollte es Kreisringwarte geben! Aber es wird nun mal so geduldet. Dann sollten diese Züchter aber ihren Kreisverband und die Schriftzüge deutlich schreiben und nicht ein Schrifträtsel daraus machen.

Auf unsere Homepage haben wir Dokumente als Vordruck für alle Ringbestellungen, bitte nutzt dieses und schickt es mit Mail, Post oder Fax zu unserer Ringverteilung, eine Telefonnummer wäre für Rückfragen auch dienlich. So bekommt jeder pünktlich die Ringe und wir können die Vereine und die Kreisverbände ordentlich zuordnen. Damit bekommen die Kreisverbände auch Ihre zustehenden Gutschriften für die Ausstellungen. Ich möchte mich hier bei Gitta Krautwald herzlich bedanken für Ihre Arbeit.

Zu unseren Schauen im Jahr 21/22 können wir unter den Umständen ganz zufrieden sein. Wir konnten immerhin 24.980 Tiere ausstellen, im Landesverband Sachsen-Anhalt. Hier ist auch wieder anzumerken, dass einige Kreisverbände ihre durchgeführten Schauen nicht gemeldet haben. KV Schönebeck, Jerichower Land, Dessau, Wittenberg, Ohre haben nicht gemeldet und der Salzlandkreis ist unvollständig. So können wir unsere Daten auch nur lückenhaft weitergeben. Die neuen Schaumeldungen mit Rückmeldungen für das gelaufene Jahr sollen Ende Januar bei mir sein. Das sind nur 60 %, leider.

Ich hoffe, es wird besser…

Auch die Fördermittelanträge sollten da dabei sein, sonst kann ich auch nichts weitergeben zur Fördermittelstelle. An dieser Stelle möchte ich mich bei dem zuständigen Ministerium herzlich bedanken für diese wichtige Unterstützung. Ohne Fördermittel müssten wir höhere Beiträge und Standgelder fordern. Allen Ausstellungsleitern möchte ich hier danken, dass sie Verantwortung übernehmen.

Auch unsere Landesjugend war aktiv zur gemeinsamen Landesjugend und Jungtierschau am 18.-19.09.2021 in Königsborn. Die Meldezahlen waren recht positiv, mit 283 Tieren in der Geflügelfraktion und 44 Rassekaninchen. Unser Dank geht hier auch an den Verein KTZV Königsborn für die Ausrichtung dieser Schau.

Das 27. gemeinsame Landesjugendtreffen war in Güntersberge, wieder mit viel Spaß am Spiel und Baden. Es war auch eine schöne Abwechslung zum derzeitigen schwierigen Alltag. Durch ein gut organisiertes Hygienekonzept kamen alle wieder gesund nach Hause. Vielen Dank an die Betreuer und Organisatoren.

Die Mitgliederzahlen sind stabil, wenn man bedenkt, dass einige Jugendliche in die Erwachsenenriege gewechselt sind, sind es 2022 noch 415  Jugendliche. Das zeugt auch für eine gute Jugendarbeit im Landesverband. Ich konnte mich letztes Wochenende zur Jahreshauptversammlung selbst überzeugen. Es wurde auch der alte Vorstand in seinen Funktionen bestätigt, was mich sehr freute. Denn es war und ist eine gute Zusammenarbeit. Ich wünsche dem Vorstand alles Gute für ihre weitere Planung mit unserer Landesjugend.

Unsere Zuchtbucharbeit fand zwar auf dem Papier statt, Willfried Dörfer konnte aber durch Corona keine Versammlungen durchführen und auch die Zuchtbuchschau fiel durch Coronaverordnungen aus. Das waren 2 harte Jahre für die Zuchtbuchmitglieder, ich hoffe, dass wir dieses Jahr wieder unsere Versammlung im Zuchtbuch mit Zuchtwartschulungen durchführen können, mit angeschlossen unser Landeszüchtertag.

Geplant ist es laut Arbeitsplan in Aschersleben im Vereinshaus. Für Fachvorträge wird gesorgt. Danke an den Zuchtbuchvorstand.

Vom 01.-03.10.2021, zum Anlass 130 Jahre Landesverband Sachsen-Anhalt, fand eine feierliche erweiterte Landesvorstandssitzung in Alexisbad statt. Siegfried Hänel organisierte diese Veranstaltung wieder bestens.

Einen Abriss über 130 Jahre wurde von Klaus Nielitz und Werner Westphal erarbeitet, ich hatte die Aufgabe dies vorzutragen. Zum Nachlesen haben wir den Beitrag und einige Bilder im LV-aktuell niedergeschrieben.

In den 130 Jahren hat sich unser Landesverband im Bund deutscher Rassegeflügelzüchter ein gutes Ansehen erarbeitet, ich hoffe, wir können noch viele Jahre unseren Landesverband erfolgreich darstellen.

 

Ich wünsche allen Mitgliedern Gesundheit und viel Erfolg in der Zucht, aber vor allem Gesundheit und Spaß an der Rassegeflügelzucht.

Danke

Dieter Kuhr

 

 

Am 13. März 2022 fand im Vereinsheim in Mehringen die Tagung der Kreisjugendleiter des LV statt. Neben den Rechenschaftsberichten stand auch die Wahl des Vorstandes auf der Tagesordnung mehr

Von Brutmaschinen und Kampfmaschinen

Im November stürmen bis zu 1000 Kampfhühner die Stadt der Hühner / Bundesverband plant Hauptsonderschau

Von Stephen Zechendorf Möckern

Bei der Kreisschau der Rassegeflügelzüchter in Möckern werden in diesem November nicht nur seltene Rassen zu sehen sein, sondern auch eine Menge Kampfhühner aus ganz Deutschland.

Seltene Rassen haben in Möckern - der „Stadt der Hühner" - schon länger einen geeigneten Ort gefunden, wenn es darum geht, sich zu präsentieren: die Stadthalle von Möckern. Bei der Kreisschau des Verbandes der Rassegeflügelzüchter (RGZV) werden seit einigen Jahren dabei immer auch Rassen gezeigt, deren Fortbestand inzwischen gefährdet ist.

Die Stadt Möckern hatte vor Jahren auf Anregung des Ausstellungsleiters Maik Tietze begonnen, als Auszeichnung für hervorragende Zuchtergebnisse bei seltenen Hühnerrassen das „Rote Band der Stadt Möckern" zu vergeben. Bei der zurückliegenden Schau waren etwa 70 Exemplare zu sehen gewesen.

 

Coronabedingt verspätete Preisverleihung

 

Die Auszeichnung „Rotes Band der Stadt Möckern" sollte - dabei an die Zuchtgemeinschaft Kaatz vom Storchenhof verliehen werden. Coronabedingt war das edle Stückchen Stoff aber nicht rechtzeitig fertig geworden, berichtet der Kreisverbandsvorsitzende und Ausstellungsleiter Maik Tietze. Am vergangenen Mittwoch holten er und Möckerns Stadtbürgermeister Frank von Holly die Auszeichnung auf dem Storchenhof Möckern nach.

Dabei begutachtete der Möckeraner Stadtchef - der hobbymäßig selber Hühner hält - die ausgezeichneten Großvögel, mit denen die Loburger Zuchtfreunde die Jury hatten überzeugen können: kupferfarbene Deutsche Puten. In Loburg kommt den Puten eine besondere Bedeutung zu: Sie werden bei der Brut von Gelegen aus verwaisten Storchennestern immer wieder als natürliche Brutmaschinen genutzt.

„Züchter sind längst selbst eine aussterbende Art"

Christoph Kaatz, der stellvertretend die mit 50 Euro dotierte Auszeichnung entgegennahm, freute sich über die Würdigung: »Es ist schön, wenn das Engagement für seltene Arten derart gewürdigt wird. Auf anderen Schauen hat man das noch gar nicht entdeckt. Wenn wir da nichts machen, verschwinden diese Rassen komplett." Der Loburger Vereinsvorsitzende Maik Tietze machte kein Geheimnis daraus, dass er sich seitens der Politik mehr Unterstützung für die Züchter wünsche. Sonst würden immer mehr Zuchtfreunde das Hobby aufgeben. „Züchter sind längst selbst eine aussterbende Art", stellte Frank von Holly lakonisch fest: „Ich bin Maik Tietze sehr dankbar, dass er weiterhin vorneweg rennt und sagt, wir machen auch die nächste Ausstellung wieder."

Ungefährliche Rassehühner wie alle anderen auch

In die Putenvoliere der Loburger Zuchtgemeinschaft konnten sich Frank von Holly, Christoph Kaatz und Maik Tietze ohne Furcht hineinwagen. Ob sie das allerdings auch bei jenen Vögeln getan hätten, die in der kommenden Kreisschau in Möckern als Ehrengäste zu sehen sein werden, ist fraglich. Denn es werden kampfeslustige Vögel erwartet, wenn am 19. und 20. November die nunmehr 86. Kreisschau der Rassegeflügelzüchter in der Stadthalle Möckern veranstaltet wird.

100 bis 150 Züchter werden in Möckern erwartet

Erstmals beteiligen sich der „Club Deutscher Ur- und Kampfhuhnzüchter" sowie der Zwergkämpfer Club an der Möckeraner Schau. Sie richten in Möckern ihre „Deutsche Kampfhuhnschau" aus, es ist die 54. Hauptsonderschau der Kampfhuhnzüchter.

Nach Angaben von Maik Tietze haben sich zwischen 100 und 150 Züchter aus ganz Deutschland mit 700 bis 1000 Tieren angemeldet. „Auch hier in der Gegend gibt es Züchter von Kampfhühnern", weiß Maik Tietze. Angst vor diesen Vögeln müsse man als Mensch nicht haben: „Die sind nicht gefährlich. Das ist eine Rassehuhn, wie alle anderen auch." Teilweise stehen Kampfhuhnrassen auch auf der Roten Liste. Hahnenkämpfe werden in der Stadthalle Möckern aber nicht zu erwarten sein, solche Kämpfe sind nicht erlaubt.

„Eigentlich unheimlich anhänglich”

In Deutschland und vielen Ländern der Erde sind Hahnenkämpfe verboten. Doch es gibt Länder, in denen diese blutigen Kämpfe bis heute stattfinden. Stöbert man auf den Internetseiten von Geflügelzüchtern, die sich dem Thema Kampfhühner widmen, wird schnell klar, den Züchtern hierzulande geht es nicht um den Kampf. So heißt es etwa auf der Internetseite www.huehner-haltung.de: „Der einmalige Charakter, der Stolz und die Anmut, die diese Hühnerrassen in sich vereinen, machen sie zu einem beliebten Zuchtobjekt." Allerdings unterscheidet sich die Haltung von Kampfhühnern recht deutlich von den uns bekannten Nutz- und Landhuhnrassen. Kampfhühner werden in den einschlägigen Foren als „unheimlich anhänglich und „weder scheu noch stürmisch beschrieben. Allerdings ist die Haltung von Kampfhühnern im Vergleich zu Nutz- oder Landhuhnrassen nicht gerade einfach. Kampfhähne und -hühner lassen sich nicht mit anderen Rassen in der Herde halten. Die Dominanz liegt ihnen im Blut. Sie streben die erste Stelle der Rangordnung an - was oft blutig und nicht selten tödlich endet. Übrigens gelten auch Kämpferhennen als nicht gerade zimperlich. „Für das Halten von Kampfhühnern ist daher die Beschränkung auf nur diese Hühnergattung sicherlich sinnvoll, so die Empfehlung auf der oben genannten Homepage.

eingereicht von Maik Tietze (März 2022)

 

 

 

HSS des SV Mondain und Romagnoli in Aschersleben

Kleiner Einblick in die Schau
Präsentation HSS Mondain.pptx
Microsoft Power Point-Präsentation [5.0 MB]

 Gruppensonderschau SV Thüringer Farbentauben

                   Gruppe Sachsen-Anhalt

 

Am 11. und 12. Dezember 2021 haben wir die Möglichkeit genutzt, unsere Gruppensonderschau der Kreisschau Aschersleben-Staßfurt in Unseburg anzuschließen. Unser Gruppenmitglied und Vereins-vorsitzender des KLZV Unseburg, Florian Lotzing, hatte uns nach Unseburg eingeladen, obwohl der Verein große Anstrengungen auf sich nehmen musste, um die geforderten Corona Schutzmaßnahmen einzuhalten. Deshalb möchte ich mich auch für den Mut und die große Einsatzbereitschaft bei den Unseburger Zuchtfreundinnen und Zuchtfreunden bedanken, dass sie diese Ausstellung durchgezogen haben. Für einige unserer Gruppenmitglieder war es in den letzten beiden Ausstellungsperioden, die einzige Schau, welche sie mit ihren Tauben beschicken konnten. So überwog schon die Freude, dass wir unsere Tauben endlich auch mal wieder zeigen konnten, obwohl alles doch recht distanziert ablaufen musste.

12 unserer Gruppenmitglieder, sowie ein Gastaussteller, hatten 176 Thüringer Farbentauben in die Käfige gesetzt, um sie den 3 Preisrichtern zur Bewertung vorzustellen. Es konnten 9 Spitzenbewertungen mit v 97, sowie 20 x hv 96 vergeben werden. Erfolgreichster Aussteller, wieder einmal, unser Zuchtfreund Dietmar Schröder mit 3 x v 97 und 4 x hv 96 auf seine Thüringer Schnippen schwarz und rot.

Herzlichen Glückwunsch!

Es bleibt die Hoffnung, dass im nächsten Jahr vielleicht doch alles besser wird und das Coronavirus endlich eingedämmt werden kann, damit wir unser Hobby wieder so ausüben können, wie wir es über viele Jahre gewohnt waren und es deshalb auch so sehr lieben.

Besonders der erneute Ausfall der Hauptsonderschau schmerzt sehr. Wir wären so gerne zu unseren Zuchtfreunden nach Sachsen gefahren!

 

Dieter Hausmann

    1.Vorsitzender

Information über die Jahreshauptversammlung des SV Thüringer Farbentauben, Gruppe Sachsen-Anhalt hier:

25.-26.09.2021 Beitrag Verein Unseburg in der PDF-Datei

Wasserfest Unseburg.pdf
PDF-Dokument [1.5 MB]

In der PDF-Datei der Katalog der 11. Landesjugendjungtierschau in Königsborn und in einer weiteren Datei ein kleiner Einblick in die Schau.

Ein kleiner Einblick in diese Schau
11. LJJS.pdf
PDF-Dokument [3.2 MB]
Stark gefährdete Haustierrassen
Medaillenvergabe.pdf
PDF-Dokument [533.0 KB]

Rechnungen über Gebührenpflicht für das Transparenzregister

Rechnungen zur Eintragung in das Transparenzregister vom Bundesanzeiger und der Umgang damit. Viele Vereine haben in den letzten Tagen diese Rechnungen erhalten und sind verunsichert.

Zuchtfreund Droste stellte uns freundlicherweise die Hintergründe dazu zusammen und bringt Licht ins Dunkel.

 

Liebe Zuchtfreundinnen, liebe Zuchtfreunde,

nach mehreren Hinweise und Unruhe möchten wir hiermit Neuigkeiten zur Gebührenpflicht für Eintragungen in das Transparenzregister bekanntgeben.

Zuchtfreund Droste stellte uns dankenswerter Weise die hier zum Download (PDF-Datei) befindlichen Dokumente bereit, die die momentan herrschende Unsicherheit legen sollten.

Neben den gesetzlichen Grundlagen finden sich Hinweise zur Prüfung auf die Echtheit der Rechnung in den Texten, so dass eine erste Prüfung leicht erfolgen kann.

Sollte es dennoch Fragen oder Unklarheiten geben, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an uns oder die Geschäftsstelle.

Zudem finden Sie auf der letzten Seite des Dokumentes die Vorlagen für ein Anschreiben zur Befreiung von den Gebühren. (Quelle BDRG)

Vereinsheim - Präsentation 06.09.2020.pp[...]
Microsoft Power Point-Präsentation [9.7 MB]

Tierarzt Maik Löffler stellte uns dankenswerterweise diesen Vortrag über die Jungtaubenkrankheit in PDF zur Verfügung.

Tauben wurden aus der Geflügelpestverordnung herausgenommen, mehr in der PDF-Datei.

Am 26.05.2018 besuchten Zuchtfreunde aus Sachsen-Anhalt das Geflügelmuseum von Günter Schneider in Viernau/Thüringen. In der nachfolgenden PDF-Präsentation möchten wir darüber berichten und einen kleinen Eindruck von den vielen Exponaten vermitteln, aber auch um andere Züchter/innen einen Besuch des Museums zu empfehlen.

Günter Schneider hat der Veröffentlichung zugestimmt. Wir möchten uns bei ihm an dieser Stelle noch einmal bedanken.

Geflügelmuseum Viernau.pdf
PDF-Dokument [2.8 MB]

Geflügelzuchtverein „Ascania“      

Aschersleben e.V.

gegr. 1879

www.gzv-aschersleben.de

 

Angebot für Sonderschauen

 

Der GZV „Ascania“ Aschersleben hat noch freie Termine und bietet den Sondervereinen die Möglichkeit in unserem Vereinshaus eine Sonderschau durchzuführen.

Unser Kapazitätsangebot:

400 Tauben im einreihigen Aufbau

300 Zwerghühner einreihiger Aufbau

 

Ausstellungsablauf:

Einlieferung am Freitag

Bewertung am Samstag  ab 7°° Uhr

Geöffnet:         Samstag ab 14°° Uhr bis 18°° Uhr

                               Sonntag  9°° bis 13°° Uhr

Auslieferung:  Sonntag     13°° Uhr

 

Unsere Leistungen:

Annahme der Meldebogen

Erstellung der PR- Unterlagen

Versand der Rückmeldungen

Erstellung des Kataloges  (in A5)

Organisation der Übernachtungen

Versammlung im Objekt gegeben

 

Bei Interesse, Anfragen an AL Herbert Schneider

                            Zollberg 31; 06449 Aschersleben

         Tel./Fax: 03473/805738;  eMail: gzv-schneider@web.de

Werbeschreiben -Ausstellungen.doc
Microsoft Word-Dokument [132.0 KB]

Informationen zur Jungtaubenkrankheit hier:

Das Zwerghühner auch clever sein können kann in einem kurzen Videoclip eingesehen werden, den Christian Hein auf der 30. Saaletalschau in Alsleben am 26.10.2017 festgehalten hat.

 

 

 

 

Eine 0,1 Cochin, schwarz aus der Zucht von Andree Walther. Die Aufnahme entstand 2010. Klick hier und sie wird sich für ca. 30 sec. bewegen.

Das Tauben sehr zutraulich sein können, beweisen diese 3 Videoclips. Aufgenommen bei Familie Heier. Kölner Tümmler suchen Familienanschluss. Clip1, Clip2, Clip3.

Hier finden Sie uns

 

Landesverband der Rasse-geflügelzüchter Sachsen-Anhalt e.V.
Vorsitzender: Dieter Kuhr

Neue Siedlung 9

06420 Könnern OT Beesenlaublingen

Tel.  01735718950

Mail: dieterkuhr57@gmail.com

Redaktion:

Wolfgang Bohne,

Tel. 039267/80302

Email: wolfgangbohne@yahoo.de

Achim Bruder, 

Tel. 039482-71657

E-Mail: 

achimbruder@t-online.de

Layout: Thorsten Stier

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Besucher seit 01.01.2013

100.000 Besucher/innen am 29.11.2015

200.000 Besucher/innen

am 24.12.2019

300.000 Besucher/innen

am 19.02.2021

400.000 Besucher/innen

am 28.09.2021

500.000 Besucher/innen

am 27.03.2022

Bitte bei Bestellungen immer Ringversandformular benutzen

Ringversandformular 2023.docx
Microsoft Word-Dokument [37.4 KB]
Ringversandformular 2023.pdf
PDF-Dokument [56.7 KB]

Bundesringfarbe 2023 Gelb

Jugendringe immer Pink

Hinweis zum Ringversand.pdf
PDF-Dokument [106.1 KB]
LV-aktuell Nr. 53
Heft.pdf
PDF-Dokument [11.9 MB]

aktualisiert 15.03.2022

Zwerg-Orpington und Araucana bei S. Träbert

Einige Fotos von Tieren der MIRAMA 2019

1,0 Cröllwitzer Pute

1,1 Russische Gänse, grau

1,2 Brahma, weiß-blaucolumbia (AOC-Klasse)

1,1 Cochin, schwarz-weißgescheckt

1,0 Rheinländer, schwarz

0,1 Vorwerk

0,1 Bantam, orangehalsig

1,0 Chabos, gelb mit schwarzem Schwanz

0,1 Deutsche Zwerg-Wyandotte, weiß-schwarzcolumbia

1,0 Ungarische Riesentaube, schwarz-weißgescheckt

1,1 Deutsche Schnabelkuppige Trommeltaube, blau m. schwarzen Bd

0,1 Texaner, rotfahl-gehämmert

1,0 Soultzer Haube, blaugehämmert

0,1 Niederländische Schönheitsbrieftaube, blaufahl m. dunklen Binden

1,0 Wiener Tümmler, Kiebitz schwarz

Aquarelle

Medaillen und mehr, aber stöbern Sie selbst
Ein schönes Motiv
Aktuelle Unwetterwarnungen für Deutschland
Druckversion | Sitemap
© Landesverband der Rassegeflügelzüchter Sachsen-Anhalt e.V.