... man kann nicht früh genug anfangen...
Schönheit und Leistung wird wieder in den Vordergrund gerückt

Auf dieser Seite wollen wir über uns berichten, Aktivitäten anzeigen, auf Schauen hinweisen, einige Tipps zur Rasse selbst geben und würden uns freuen, wenn wir neue Mitglieder gewinnen könnten.

Unsere Untergruppe hat z.Z. 24 Mitglieder, die sich mit der Zucht des New Hampshire-Huhnes befassen.

Die Rasse selbst ist eine amerikanische Züchtung und erfreute sich bei ihrem Erscheinen in Deutschland schnell großer Beliebtheit. Anerkannt wurden die New Hampshire in der DDR 1952. Ein Jahr zuvor hatte sich eine Spezialzuchtgemeinschaft (SZG, heute SV) konstituiert. Die Rasse verbreitete sich dann schnell, gerade wegen ihrer Frohwüchsigkeit, sowie Frühreife und als Zwiehuhn mit hoher Eier- und Fleischleistung mehrjährig war es einfach die Rasse. Zwei Farbenschläge gab es, den damals noch unter der Bezeichnung laufenden braunen Farbenschlag und den weißen Farbenschlag, der 1954 anerkannt wurde.

Inzwischen wurde der braune Farbenschlag in Goldbraun umbenannt und einen dritten Farbenschlag gibt es auch Goldbraun-Blaugezeichnet.

Die Legeleistung wird in den Tabellen mit 220 braunen Eiern und einem Gewicht von 58 g angegeben. Tatsächlich gibt es hier in den Zuchten Differenzen, Legeleistungsprüfungen gibt es nicht mehr. Hier eine Tabelle aus "Unser Rassegeflügel" von H. Marks und W. Krebs, 1966.

Die Ringgröße für den Hahn ist 22, bei der Henne wird die Ringgröße 20 aufgezogen.

 

 

Ansprechpartner im SV – Sachsen Anhalt

 

 

1. Vorsitzender

Kassierer

Zuchtwart

 

Axel Bach

Kaiser-Otto-Str. 50

06406 Bernburg  

OT Biendorf

Tel. 034722-21464

 

 

Dieter Kuhr

An den Teichen Nr. 5

06420 Könnern 

OT Cörmigk

Tel. 0173-57118950

 

 

Klaus Knorr

Im Felde 40

06526 Sangerhausen

OT Lengefeld

Tel. 03464-20425

 

Das Gruppenfoto (2017) nach der Versammlung gehört dazu

... wie sollen die New Hampshire denn nun aussehen. der Standard ändert sich ständig, hier der aktuelle Standard.

 

Horst Marks beschrieb die New Hampshire in seinem Buch "Das Haushuhn", erschienen 1985 im A. Ziemsen Verlag, so:

New Hampshire

 

Diese Rasse stellt den ursprünglichen Typ der früheren Rhodeländer dar, wie er sich im Staate New Hampshire in den USA erhalten hatte. Die Rhodeländer waren hinsichtlich Form und vor allem farblich so einseitig zum Schönen hin verändert worden, daß sie leistungsmäßig abfielen. Während die New Hampshire in Rassegeflügelzuchten heute den zweiten Platz unter allen Rassen

hinter den Italienern belegen, bringen es die Rhodeländer nur auf 25 % aller New Hampshire Zuchten. Auf Leistungsprüfungen bewiesen die New Hampshire mit weit über 200 Eiern ihre Qualität. New Hampshire entsprechen bestens dem Typ des kräftigen, mittelschweren, leistungsfähigen Zwiehuhnes mit lebhaftem Temperament und zutraulichem Wesen. Die sich schnell befiedernden Küken sind frohwüchsig, die Junghennen frühreif. Der breite tiefe Rumpf ist gut gerundet, der mittellange Rücken hohlrund und geht so gut über den Sattel in den Schwanz im Winkel von 45° über. Brust und Bauch sind voll, breit und tief. Der mittellange Hals ist gut befiedert. Am mittelgroßen Kopf sind Gesicht, Ohr und Kehllappen rot. Die Augen sollen rot bis orangerot

sein. Der einfache, mittelgroße, gut gezackte Kamm muß zur Körpergröße passen. Bei der Henne fällt der breite, kräftige, vorn und hinten gut ausgebildete Rumpf auf, der Voraussetzungen für die Leistungen - Eier und

Fleisch - bietet. Der Schwanz wird etwas flacher (35°) getragen, wobei auch hier die hohlrunde Bogenlinie

vom Rücken über den Sattel zum Schwanz hin auffällt.

 

Farbenschläge: Goldbraun und weiß

 

Der Katalogauszug zum Lesen
Katalogauszug1.pdf
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