Noch bis 17.04.2017 bei Frau Dr. Todte Leopoldstraße 116, 06366 Köthen (Anhalt) Marekimpfung von 17-19 Uhr möglich, jeweils Montag. Noch zwei weitere Termine: 18.4.17 von 13.30-15.30 Uhr

und am 2.5.17 von 13.30-15.30 Uhr

Telefon03496 219251

Vogelgrippe: Landkreis Börde hebt Stallpflicht auf (19.04.2017)

Haldensleben (dpa/sa) - Weiter Entspannung bei der Vogelgrippe-Gefahr: Mit sofortiger Wirkung hat der Landkreis Börde für sein gesamtes Gebiet die Stallpflicht aufgehoben. Das teilte er am Mittwoch mit. Bereits am 21. März sei die Stallpflicht gelockert worden und habe nur noch für Gebiete an Drömling und Elbe sowie in der Ortschaft Schleibnitz gegolten. In Schleibnitz war den Angaben zufolge am 15. März die Geflügelpest bei einem Wildvogel amtlich festgestellt worden. Dort ende das sogenannte Aufstallgebot mit Ablauf des 19. April.

Über Monate hatte landesweit eine strenge Stallpflicht für Geflügel gegolten, um eine Ausbreitung des hochansteckenden H5N8-Virus zu verhindern. Anfang April hob dann das Ministerium die generelle Stallpflicht auf. Noch immer gibt es jedoch Restriktionszonen, in denen die Tiere weiterhin nicht ins Freie dürfen. Dazu zählten bis vor kurzem nach Angaben des Umweltministeriums außer Gebieten im Bördekreis solche in Halle und Dessau sowie im Saalekreis.

"Das Risiko einer Einschleppung des Geflügelpesterregers können wir nach wie vor nicht hundertprozentig ausschließen", erklärte jüngst Umweltministerin Claudia Dalbert (Grüne). Es sei weiter größte Sorgfalt bei der Hygiene nötig.

SV der Züchter Deutscher und Polnischer Langschnäbliger          Tümmler

 

 

Einladung

zur

Frühjahresversammlung

nach

38820 Halberstadt,  Gästehaus Spiegelsberge

Spiegelsberge 5

 

am Samstag, 29 April 2017 um 10.00 Uhr

Frühjahrstagung der Gruppen New Hampshire und Zwerg-New Hampshire von Sachsen-Anhalt

Unsere Versammlung ist für den 30.04.2017  um 10.00 Uhr in

 

06406 Bernburg OT Biendorf , in der Gaststätte „ Zur Linde “ Kaiser-Otto Str. geplant!

 

(Zur besseren Organisation könnt Ihr Euch unter Tel: 034722/21464 oder 0163/3796224 bei mir melden!)

 

Themen:

 

- Auswertung 59. HSS - Aderstedt

- Diskussionen, Meinungen zur Vogelgrippe!?

- Neues vom Bundesvorstand

- Gruppenschau 2017 !?

- Ab – Anmeldungen, Jubiläen, Geburtstage

- Sonstiges

 

 

Mit der Bitte auf eine rege Beteiligung und alles Gute für 2017,

Axel Bach / SV-Gruppen-Sachsen Anhalt

7.04.2017 Stallpflicht im Salzlandkreis gänzlich aufgehoben

Für den Fall der Fälle, der nicht eintreten möge, ein Hinweis des Veterinäramtes des Salzlandkreises

 

Ausnahmegenehmigung von der Tötung im Tierseuchenfall

 

Geflügelhalter mit besonders schützenswerten Rassen sollten beantragen in besonderen Fällen von der Bestandstötung des Geflügels verschont zu bleiben. Zur Klarstellung sei erwähnt, dass es sich hier nicht um Ausbruchsbestände sondern eher um Kontakt- bzw. sonstige Nichtausbruchbestände handelt.

Dennoch sollte auf dieses Angebot schon aus politischen Gründen reichlich zurückgegriffen werden. Ich bitte Sie die Vereinsmitglieder zu informieren. Die Antragstellung kann vorerst formlos an den FD 31 des Salzlandkreises erfolgen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Dr. med. vet. Christian Lutter

__________________________________________________

Tierarzt/SGL Veterinärangelegenheiten

Salzlandkreis

31 FD Veterinärangelegenheiten u. Gesundheitl. Verbraucherschutz

 

Postanschrift:

31 FD Veterinärangelegenheiten u. Gesundheitl. Verbraucherschutz 06400 Bernburg (Saale)

 

Besucheranschrift:

Thomas-Müntzer-Str. 41

06406 Bernburg (Saale)

 

Tel.:             03471 684-1456

Fax:             03471 684-2826

E-Mail:          clutter@kreis-slk.de

Internet:       www.salzlandkreis.de

Züchter des Vereins Klein Oschersleben beschenkten die örtliche KITA mit neuem Spielzeug

Cochin einmal vorgestellt ...

Sieht man diese Hühnerrasse auf Ausstellungen sind besonders Besucher von so einem großen Tier beeindruckt. Uns begegnet ein sehr breiter tief getragener und kräftiger Körper, der von einem üppigen Feder- und Daunenreichtum "ummantelt" ist. Auch die Läufe sind reich befiedert. Somit haben wir eine massige Gestalt in würdiger Haltung die ruhige Behäbigkeit ausstrahlt und zutraulich auf den Betrachter wirkt.

Ihre Herkunft wird mit Süd-China angegeben. Von hier sollen sie Mitte des 19. Jahrhunderts nach Deutschland gekommen seien.

Das Körpergewicht liegt beim Hahn bei 3,5 - 5,5 kg, das der Henne bei 3 - 4,5 kg, wobei der Federreichtum wohl ein noch höheres Gewicht vorgaukelt.

Das Bruteier-Mindestgewicht weist zur Körpergröße bescheidene 53g auf bei braungelber Schalenfarbe. Durch die befiederten Läufe trägt der Hahn die BR-Ringgröße 27 und die Henne 24. Eine hohe Legeleistung wird ihnen nicht nachgesagt, angegeben werden 120 Eier. Man muss aber auch bedenken, dass sie zur Brütigkeit neigen und dadurch eine Legeleistungseinschränkung besteht.

Die Rasse eignet sich bestens für Hobbyzüchter, denen es eh nicht auf eine hohe Legeleistung ankommt. Bei ihnen steht die Schönheit im Vordergrund - ein weiteres Plus ist das zutrauliche Wesen.

Interessierte Züchter können z.Z. unter 9 Farbenschlägen wählen.

  • Gelb, grobe Fehler: schwarze Schwingen oder Kiele
  • Schwarz, grobe Fehler: andere als gelbe Fußsohlen
  • Weiß, grobe Fehler: stark gelbes Gefieder
  • Blau, grobe Fehler: andere als gelbe Fußsohlen; starke Abweichungen in der Gefiederfarbe
  • Gesperbert, grobe Fehler: zu dunkle Farbe beim Hahn; Braun oder Rot im Gefieder beider Geschlechter; andere als gelbe Fußsohlen
  • Rebhuhnfarbig-Gebändert, grobe Fehler: starke Abweichungen in der Gefiederfarbe
  • Schwarz-Weißgescheckt, grobe Fehler: rostiges oder mattes Schwarz; beim Hahn stark weiße Schwingen, Steuerfedern und Sicheln; bei der Henne zu grobe oder zu wenig Zeichnung
  • Silber-Schwarzgesäumt, grobe Fehler: HAHN: zu rußige, unreine Oberfarbe (leicht gelber Anflug ist kein Fehler); zu dunkler Hals oder Kragen; Rost im Hals- oder Sattelbehang; einfarbige Schultern, Flügeldecken und Rücken; matter oder grauer Saum; fehlender Armschwingensaum; blockige, verschwommene Säumung; ausgeprägt spitzer Saum oder Halbmondsaum; weiße Sicheln; graue Schenkel; helles Aftergefieder; HENNE: schwarzer Kragen; Moos oder Pfeffer im weißen Federfeld(die letzten großen Schwanzdeckfedern jedoch ausgenommen); zu breite stark lanzettförmige oder verdeckt wirkende Zeichnung; helles Aftergefieder.
  • Gold-Schwarzgesäumt, grobe Fehler: HAHN: zu fleckige, unreine oder rußige Oberfarbe; stark rußiger oder in der Farbe stark voneinander abweichender Hals-und Sattelbehang; einfarbige Schulter, Flügeldecken und Rücken; matte oder graue Säumung; fehlender Armschwingensaum; blockige, verschwommene Säumung; ausgeprägt spitzer Saum oder Halbmondsaum; helles Aftergefieder; HENNE: fahle, sehr fleckige oder unterschiedliche Oberfarbe; schwarzer Kragen; Moos oder Pfeffer im goldenen Federfeld (die letzten großen Schwanzdeckfedern jedoch ausgenommen); zu breite, stark lanzettförmige oder verdeckt wirkende Zeichnung; blockiger, spitzer Halbmond- oder reichlich Doppelsaum; helles Aftergefieder; Schilf bei beiden Geschlechtern

Grobe Fehler bei allen Farbenschlägen betreffen die Rassemerkmale wie: eine schmale Form; eine flache, schmale Brust; ein langer Schwanz; schwache Laufbefiederung und weiße Ohrlappen.

Das Zuchtziel ist auch heute noch ein hartes, leicht aufziehbares Huhn. ... und aus diesen Küken wird so ein große Huhn???
Diese Küken entwickeln sich prächtig...
... und in einem solchen Auslauf können die Bedingungen nicht besser sein.

Als Wendepunkt bezeichnete man die Einfuhr der Cochins nach Europa für die Geflügelzucht. Die ersten Tiere erregten ein beispielloses Aufsehen. Es so großes Huhn gab es bis dato nicht. Von wahren Menschenaufläufen vor den Käfigen war die Rede. Enorme Preise wurden für die Tiere gefordert und auch bezahlt. Die Lobpreisungen gingen ins Unermeßliche. Man lobte besonders die leichte Aufzucht, eine prima Brustlust (war damals sehr erwünscht) das gute Führen der Küken durch die Glucke und das gute Fleisch. Das brachte der Rasse viele Freunde und eine starke Verbreitung ein. Man sprach von einem regelrechten Cochinfieber, das die ganze Rassegeflügelzüchterwelt erfasste. So kam es wie es kommen musste - viel Lob, viel Übertreibung und es erfolgte ein Rückschlag. Eine hervorragende Wirtschaftlichkeit blieb aus. Durch die Brutlust wurde die Legeleistung beeinträchtigt, der Futterverbrauch war zu hoch, mehrjährige Hennen neigten zur Verfettung, aber von so einem Koloß konnte man auch diese hohen Leistungen nicht erwarten.

In der Geflügelzucht hat die Rasse aber ihre eigene Bedeutung. Sie gilt als Ahnen vieler Rassen im Mischtyp. Damit setzte sie sich ein Denkmal.

 

Als edles, uriges Rassehuhn nehmen die Cochins auf Ausstellungen ebenso wie in den Beständen der Rassegeflügelzüchter, infolge ihrer Größe, Schönheit der Formen und Farben, sowie ihres angenehmen Wesens einen würdigen Platz ein (Marks, Krebs 1966).

1,0 Cochin in gelb und 0,1 in schwarz-weißgescheckt zur Saale-Rassegeflügelschau in Halle 2012

Cochins in der Zuchtbuchschau: schwarz (2015) und schwarz-weißgescheckt (2012)

Dieser Farbenschlag wirkt sehr schön, auch durch den Farbkontrast. Er ist nicht anerkannt und eher als Zufallsprodukt entstanden.

Züchter/innen, die sich für diese Rasse interessieren, erhalten mehr Informationen über den Sonderverein der Cochin, Brahma und Zwerg-Brahma.

Mehr Informationen über den Sonderverein

Andree Walther

Cochin einmal vorgestellt.pdf
PDF-Dokument [792.4 KB]

21.03.2017 Stallpflicht wurde landesweit aufgehoben bis auf einige Risikogebiete, die die Landkreise und kreisfreien Städte festlegen (Quelle: MDR-Nachrichten 7.00 Uhr)

Gespräch im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

 

Am 21.3.2017 führten Präsident Christoph Günzel und der Tier- und Artenschutzbeauftragte Dr. Michael Götz in Berlin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft  ein Gespräch mit dem Staatssekretär Peter Bleser, MdB und Herrn Prof. Dr. Bätza, dem Leiter des Referates Tiergesundheit.

Anlass für das Gespräch der  Vertreter des BDRG  waren die Probleme, die durch die Auflagen zur Bekämpfung der Vogelgrippe entstanden waren. Dabei wurde vor allem auf die existenzbedrohenden Probleme unserer Züchter durch die Aufstallungen und Ausstellungsverbote hingewiesen. Unsere Forderungen z.B.  nach einer zeitlich befristeten Beschränkung von Aufstallungen auf absolute Risikogebiete, eine Abdeckung mit Netzen als Alternative zu einem Dach oder Planen und die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen vor allem für Groß, Wasser- und Ziergeflügel wurden intensiv diskutiert.  Erneuert wurde unsere Forderung Hobbyhaltung und Wirtschaftsgeflügel in der Geflügelpestverordnung und bei der Bekämpfung der Seuche zu trennen.

Man war sich mit dem Staatssekretär und Herrn Prof. Bätza einig, dass es richtig war, dass keine bundesweite Stallpflicht verhängt wurde; soweit Ausnahmen von der Stallpflicht beim Rassegeflügel erteilt werden, steht die Sentineltierhaltung gleichwertig neben einer Tupferprobenentnahme.

Der aktuelle Durchführungsbeschluss (EU) 2017/263, zieht, so das BMEL, keine weiteren Rechtsänderungen nach sich und wird insoweit keine Nachteile für die Rassegeflügelzucht haben, da die Inhalte des Durchführungsbeschlusses bereits in der deutschen Geflügelpestverordnung verankert sind.

In Bezug auf Keulungen bei hoch- oder niederpathogenen Ausbrüchen stehen Zier- und Rassegeflügelzuchten, soweit es sich um Haltungen, in denen Vögel zur Arterhaltung, zur Erhaltung seltener Rassen oder zu anderen als zu Erwerbszwecken gehalten werden, den Zoologischen Gärten gleich. Dies bedeutet aber auch, dass die Züchter und Zuchtanlagen ihrer Pflicht nachkommen müssen und im Vorfeld (d.h. sofort) mit den zuständigen Veterinärämtern Kontakt aufnehmen, damit diese Zuchten als schützenswert in den Krisenplan eingearbeitet werden können.

Ein Durchbruch wurde bei den Taubenausstellungen erreicht. Die Empfehlung des FLI, dass Vogelausstellungen untersagt werden sollen, gilt in Zukunft nur mehr für Geflügelausstellungen; insoweit sind Taubenausstellungen nicht (mehr) betroffen.

 

Dr. Michael Götz

Beauftragter für Tier- und Artenschutz im BDRG

Geflügelzucht unter dem Aspekt der Vogelgrippe, eine Anfrage von Sarah Sauermann (AfD) an die Landesregierung. Fragen und Anworten in der PDF-Datei.

16.03.2017
AfD Anfrage zur Vogelgrippe.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]

             Offener Brief von Thomas Hohmann an die                   

            Landwirtschaftsministerin Frau Prof. Dalbert

News zur Vogelgrippe hier:

Vogelgrippe Sachsen-Anhalt News

12.3.2017 Kreisjugendleitertagung in Mehringen, mehr

5.3.2017 SV der Mövchenzüchter Gruppe Ost, neues

 

 

 

 

Eine 0,1 Cochin, schwarz aus der Zucht von Andree Walther. Die Aufnahme entstand 2010. Klick hier und sie wird sich für ca. 30 sec. bewegen.