21.03.2017 Stallpflicht wurde landesweit aufgehoben bis auf einige Risikogebiete, die die Landkreise und kreisfreien Städte festlegen (Quelle: MDR-Nachrichten 7.00 Uhr)

MDR-Fernsehbeitrag Aufhebung der Stallpflicht 21.03.17 hier

Stallpflicht in Sachsen-Anhalt aufgehoben

Seit Ende November hat die Vogelgrippe den Geflügelzüchtern in Sachsen-Anhalt zu schaffen gemacht. Damit sich der gefährliche H5N8-Virus nicht weiter ausbreitete, mussten Hühner, Enten und Co. im Stall bleiben. Doch die Geflügelpest ist auf dem Rückzug. Das Umweltministerium hat deshalb die landesweite Stallpflicht aufgehoben. Nur in Risikogebieten darf Geflügel weiter nicht ins Freie, der ganze Artikel

Verwirrung über Aufhebung der Stallpflicht hier:

Änderung Allgemeinverfügung, Salzwedel
2._Aenderung_AllgemeinVF_vom_24.11.2016_[...]
PDF-Dokument [25.7 KB]
Übertragung der Geflügelgrippe-NDR Bericht
NDR_2017_03_22_Übertragung_geflügelgripp[...]
PDF-Dokument [492.0 KB]

                       In den Risikogebieten besteht weiterhin Stallpflicht

Geflügelzucht unter dem Aspekt der Vogelgrippe, eine Anfrage von Sarah Sauermann (AfD) an die Landesregierung. Fragen und Anworten in der PDF-Datei.

16.03.2017
AfD Anfrage zur Vogelgrippe.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]

PV Sachsen-Anhalt

Am Samstag, den 25.03.2017 findet in der Stadt Seeland im OT Hoym in der Gaststätte "Schwarzer Bär" Quedlinburgerstr. 46 die Frühjahrsversammlung  unserer PV statt. Beginn der PR-Tagung 9.30 Uhr. Die Tagesordnung liegt dort aus und ist auch auf der Homepage des Landesverbandes einsehbar. Zu wählen sind in diesem Jahr die Schulungsleiter für Tauben, der Kassierer und der Beisitzer. Vorschläge können an den Vorsitzenden H. Kühlhorn eingereicht werden. Alle PR und PR-Anwärter sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. Wir wünschen eine gute Anreise.

         Frühjahrstagung des SV Thüringer Farbentauben,                                            Gruppe Sachsen-Anhalt

Der Sonderverein der Züchter Thüringer Farbentauben, Gruppe Sachsen-Anhalt, führt seine Frühjahrsversammlung am Sonntag, den 02.04.2017 ab 9.30 Uhr im Spartenheim des RGZV in 39435 Borne, Karl-Liebknecht-Str. durch.

Themen der Versammlung sind u.a. Berichte des Vorsitzenden und des Kassierers zum letzten Zuchtjahr, Auswertung der SV Gruppenschau, sowie die Planungen zu den anstehenden Aktivitäten unserer SV Gruppe im aktuellen Jahr.

Interessierte Gäste und vor allem auch Züchter unserer schönen Thüringer Farbentauben, die noch nicht Mitglied in unserem Sonderverein sind, möchte ich hiermit ganz herzlich zum Besuch unserer Versammlung einladen.

 

Dieter Hausmann

1.Vorsitzender

             Offener Brief von Thomas Hohmann an die                   

            Landwirtschaftsministerin Frau Prof. Dalbert

News zur Vogelgrippe hier:

Vogelgrippe Sachsen-Anhalt News

12.3.2017 Kreisjugendleitertagung in Mehringen, mehr

5.3.2017 SV der Mövchenzüchter Gruppe Ost, neues

Artikel im PDF-Format zum Lesen
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Stallpflicht, wie lange noch - dieser Unsinn muss jetzt bald aufhören

Die nachfolgenden Zeilen wurden vom Züchter Hans Ferl eingesandt und geben die Meinung vieler Züchter wieder.

Die Vogelgrippe ist für uns Rassegeflügelzüchter zu einem besorgniserregenden Thema geworden. Nicht jedoch wegen der Gefahr einer Ansteckung – wie auch immer diese zustande kommen soll – sondern hauptsächlich wegen der verordneten Stallpflicht, die für die meisten von uns nicht realisierbar ist. Somit ist dies für die organisierte Rassegeflügelzucht, die bereits seit 1852 besteht,  eine der bedrohlichsten Situationen in ihrer Geschichte.


Fakt ist, dass das Löffler-Institut nur auf die Gefährlichkeit der krank machenden Viren  verweist.
Die daraus resultierenden Konsequenzen wie die Stallpflicht und das Ausstellungsverbot sind das Ergebnis eines übertriebenen Aktionismus seitens der politischen Entscheidungsträger.

Für die meisten von uns, wird die verordnete Stallpflicht  das Ende ihrer züchterischen Tätigkeit bedeuten und stellt somit einen unwiederbringlichen Verlust für die Rassegeflügelzucht dar.

 
In meinem konkreten Fall sehe ich mit sehr viel Emotionalität das Ende meiner seit 64 Jahren praktizierten schwarzen Italiener Zucht.


Mir ist klar, dass die hier getroffene politische Entscheidung aus einer Abwägung verschiedener Risiken, Sichtweisen und Interessen resultiert. Ich behaupte jedoch, dass die Sichtweise und die Interessen der Rassegeflügelzüchter nicht mit dem erforderlichen Gewicht in die Entscheidung einbezogen wurden.


Vom Großteil der Bevölkerung ist keinerlei Unterstützung zu erwarten, solange das Frühstücksei wie gewohnt im Supermarkt bezogen werden kann.


Ich will nicht falsch verstanden werden. Es gab eine Bedrohung durch einen aggressiven Virus, so dass eine sofortige Entscheidung zur Schadensbegrenzung erforderlich war. Nachdem nun aber  Tierschützer und Ornithologen sich zu Wort melden und den Wildvogelflug als möglichen Übertagungsweg ausschließen, sollte das Thema zumindest erneut überdacht und diskutiert werden können.

 
Mir fehlt zwar das medizinische Hintergrundwissen meinen Standpunkt wissenschaftlich zu begründen, aber allein der gesunde Menschenverstand drängt mir den Verdacht auf, dass die industrielle Massentierhaltung mit all den unwürdigen Bedingungen für Mensch und Tier das eigentliche Problem ist. Die Unmengen an Kot, die frei auf die Ackerflächen aufgebracht werden, stellen sicher das größere Verbreitungsrisiko dar.

 
In die Diskussion darüber, dass die Massentötungen der Tiere eher marktbereinigend motiviert waren, ist zwar für mich ohne viel Phantasie vorstellbar, geht aber in Richtung Spekulation, an der ich mich nicht beteiligen möchte.

Guten Tag Zuchtfreunde,

 

ich übersende Euch im Anhang die Ankündigung / Einladung zum Symposium am 25.März 2017 in 17268 Templin,

 

mit dem Thema: "H5N8: Veterinäre, gefangen zwischen Wissenschaft und Politik"

 

Diese Einladung kann an weitere Zuchtfreunde, Pressevertreter, Tierärzte, Amtstierärzte und Politiker weitergesendet werden.

 

Es wird empfohlen, sich mit weiteren interessierten Zuchtfreunden als Fahrgemeinschaft zusammen zu schließen,

z.B. aus einem Kreisverband.  Für die Organisatoren ist es wichitg, dass frühzeitig die Anmeldungen eingehen,

um vor Ort die Vorbereitungen durchgeführt werden können, wie z.B. die Gästeversorgung zum Mittag (im Preis der 10€ inclusive!)

 

Ich selbst habe am 28. Januar 2017 das Symposium in Kiel zusammen mit Holger Schellschmidt besucht.

        (siehe Beitrag in der Geflügelzeitung Nr. 4/ 2017 - Seite 18-19)

 

Für mich persönlich waren die Vorträge sehr interessant ausgeführt, da sie das Thema aus einer anderen Sicht behandeln und

wissenschaftlich unsere Ansichten zur Freilandhaltung dabei positiv sehen.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie / Ihr bitte dem Anhang.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

   Rolf Graf, LV- Vorsitzender

Symposium - Einladung - Templin.pdf
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„Vogelgrippe hat agrarindustrielle Ursachen“


Gegen die Annahme, dass die Ausbreitung der Vogelgrippe in den USA auf die Übertragung der Viren durch Wildvögel zurückzuführen sei, wehren sich die Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung (AGfaN) und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) bekanntlich schon lange. Nun glauben sie, Rückendeckung aus der Geflügelbranche selbst zu bekommen.

So hat der geflügelwirtschaftsnahe Experte Prof. Hans-Wilhelm Windhorst auf der Homepage des Wissenschafts- und Informationszentrums Nachhaltige Geflügelwirtschaft (WING) der Uni Vechta auf mögliche Übertragungswege der hochpathogenen Viren durch Menschen und Transportfahrzeuge hingewiesen. Windhorst geht zwar weiterhin davon aus, dass die Wildvögel Virusträger sind, doch deute das Ausbreitungsgeschehen in Iowa darauf hin, dass die Übertragung auf Kontakte durch Menschen und Fahrzeuge zurückzuführen ist. Er weist dabei auf die Tatsache hin, dass in einer Reihe von Counties jeweils mehrere Farmen betroffen waren.
Auch an Parallelen zum Seuchenzug 2003 in den Niederlanden erinnert der Wissenschaftler. Damit bestätigt er laut AbL und AGfaN prinzipiell die schon seit dem ersten Seuchengang auf Rügen 2006 von Ornithologen und Tierschützern vertretene Ansicht, die Seuche werde eher durch Berater und Veterinäre der Geflügelkonzerne in die Ställe eingeschleppt. Die Verbände fordern daher, dass dringend eine Neuorientierung beim Umgang mit dieser Tierseuche angesagt sei.

Der Schwerpunkt der Vorbeugung, der bisher bei Stallpflicht-Auflagen für Freilandgeflügel-Haltungen gelegen habe, müsse sich jetzt auf die Verbreitung der Vogelgrippe durch Personal und Futtermitteltransporte zwischen den Ställen großer Geflügelkonzerne konzentrieren. Zudem müsse stärker berücksichtigt werden, dass das Immunsystem der Tiere in der konventionellen Haltung schwächer sei.
"Es ist an der Zeit, dass Prof. Thomas C. Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems, die als Schutzbehauptung für die Geflügelwirtschaft fungierende Behauptung zumindest relativiert oder noch besser ganz zurücknimmt. Die wahren Verbreitungswege können nur erkannt und wirksam unterbrochen werden, wenn Prof. Mettenleiter die Realitäten akzeptiert und nicht weiter an seinem Kartenhaus herumflickt", so Eckard Wendt, Vorsitzender der AGfaN.

Top Agrar online

Fernsehbeiträge zum Thema Stallpflicht

 

Sendetermine: SWR Baden in der Landesschau Aktuell am Do., 26.1. um 19.30 Uhr, gedreht im Kreisverband Rastatt im LV Baden.

gesendeter Beitrag hier:

 

Bayrisches Fernsehen Unser Land am Fr., 27.1. um 19.00 Uhr, gedreht bei Lothar Tischler und Jörg Mildenberg.

gesendeter Beitrag hier:

 

 

 

 

Eine 0,1 Cochin, schwarz aus der Zucht von Andree Walther. Die Aufnahme entstand 2010. Klick hier und sie wird sich für ca. 30 sec. bewegen.