Herzlich willkommen auf der Homepage des Landesverbandes der Rassegeflügelzüchter Sachsen-Anhalt e.V.

Neu auf dieser Seite der SV Strassertauben Gruppe 12 - Klick aufs Bild

H I N W E I S

Der Club der Brünner Kröpfer 1910 führt seine Gruppensonderschau - Bezirksgruppe Nord vom 19.-21.12.2014 in der Prokonhalle am Olve-Zentrum (ehemals Sporthalle) in Schackensleben durch, ausgerichtet vom RGZV Schackensleben u.U.e.V.

Die Einladung und der Meldebogen in den PDF-Dateien:

EINLADUNG GSS Brünner Kröpfer.pdf
PDF-Dokument [20.7 KB]

Die Meldezahlen der diesjährigen Landesschau (MIRAMA) in Magdeburg vom 28.-30.11.2014 haben ein sehr gutes Meldeergebnis erbracht: 4717 Käfignummern.

Die Auflistung hier:


Die Ausstellungsleitung bedankt sich sehr herzlich bei allen Aussteller(innen)  für dieses hervorragende Meldeergebnis und wünscht Ihnen beste Ausstellungserfolge.

Federfüßige Zwerghenne, isabell-porzellanfarbig aus der Zucht von Christian Zenker

Die Deutschen Meister in Hannover 2014 aus Sachsen-Anhalt

Gibs, Andreas

Pommerngänse

weiß

383

Schneider, Ralf

Warzenenten

blau-wildfarbig

381

Rätzel, Tim

Pommernenten

blau

381

Wudi, Dirk

Hochbrutflugenten

grobgescheckt schwarz

379

Berger, Marcel

Zwergenten

gelb

379

Jörend, Ralf

Malaien

gold-weizenfarbig

381

Schneider, Ralf

Italiener Rosenkämmig

schwarz

379

Zenker, Christian

Federfüßige Zwerghühner

zitron porzellanfarbig

476

Zenker, Christian

Federfüßige Zwerghühner

silber porzellanfarbig

474

Schuster, Jörg

Moderne Englische Zwerg-Kämpfer

birkenfarbig

476

Braumann, Andy

Thüringer Zwerg-Barthühner

chamois-weißgetupft

474

Veranstaltungstipp

In der Mitteldeutschen Zeitung erschien am 20.10.2014 ein Bericht über diese Mövchenausstellung. Hier die PDF-Datei

 

 

 

Anfang September fand in Haldensleben der Kreisjugendtag des KV Ohrekreis e.V. statt. Sirko Träbert sandte Text und Bilder von diesem Tage ein, hier gibt es mehr:

Eine erfolgreiche Landeswassergeflügelschau am 28.09.2014 in Kayna

Die Landeswassergeflügelschau des SV Wassergeflügelzüchter Sachsen-Anhalt in Kayna im Vereinsheim des KlZV Kayna u. Umgeb. e.V. kann als sehr erfolgreich bezeichnet werden. 469 Tiere präsentierten sich den Preisrichtern und Besuchern. In einer anschließenden Tierbesprechung lassen sich die Bewertungen noch besser erklären.

Die Benotungen finden Sie in der anhängigen PDF-Datei.

SV Wassergeflügel - Einige Fotos von Sascha Hillmer hier:

Taubenwochenende am 20.+21.09.2014  hier:

4.gemeinsame Landesjugendjungtierschau der Rassekaninchen- und Rassegeflügelzüchter Sachsen-Anhalts in Ottleben - Bördekreis

Hannes, Emilia und Maximilian mit ihren Tieren; mehr Eindrücke beim Klick aufs Bild
Axel Hauff (r.) hat sich dieser Rasse verschrieben
Hennen der Rasse Cubalaya

Die Cubalaya stammen aus Cuba, wurden 1939 in den USA in den Standard aufgenommen und wurden 1983 in Deutschland als Rasse anerkannt.

Der Gesamteindruck wird in einem mittelgroßen, beweglichem Huhn beschrieben mit abfallender Haltung und gut mittelhoher Stellung. Das Wesen äußert sich kämpferisch und herausfordernd. Als rassetypisch gelten der stark gespreizte Schwanz (Hummerschwanz) und die gerade Linie vom Nacken bis zur Schwanzspitze. Grobe Fehler bei dieser Rasse wären eine waagerechte Körperhaltung, ein kurzer und schmaler Körper, niedrige Stellung, fehlende Schulterbreite, steiler und federarmer Schwanz, jeglicher Schwanzwinkel und eine zusammengelegte Schwanzpartie.

3 Farbenschläge sind im Moment anerkannt: Wildfarbig-Zimtfarbig, Blau-Zimtfarbig und Weiß. Der Hahn kann ein Gewicht von 2,0-2,5 kg und die Henne 1,5-2,0 kg erreichen. Das Bruteiermindestgesicht der weiß oder gelblich farbigen Eier soll 50 g betragen. Die Leistung wird mit 120 Eiern/Jahr angegeben.

Mike Hennings (l.) und Dieter Kuhr

Am 10.09.2014 wurde im Landtag von Sachsen-Anhalt ein Gesetzentwurf über  Tierschutzverbände vorgestellt. Die LV-Vorsitzenden der Rassekaninchenzüchter Mike Hennings und Rassegeflügelzüchter Dieter Kuhr sollten dazu Stellung nehmen. Die Sitzung mit der Anhörung unserer Verbände dauerte 5 Stunden.

 

Neue Ringversandstelle ab 2015 !!!

 

Den Ringversand übernimmt ab 2015

 

Uwe Pforte

Hauptstr. 84 a

06386 Südliches-Anhalt

OT Quellendorf

Tel. 03 49 77 / 2 12 62

Fax. 03 49 77 / 2 27 26

Email: u.pforte@gmx.de

 

Ringbestellungen für 2015 sind an die neue Ringverteilungsstelle zu richten

 

 

Ringversandformular 2015.pdf
PDF-Dokument [29.0 KB]
Ringversandformular 2015.doc
Microsoft Word-Dokument [47.0 KB]

Probleme mit Nacktschnecken - nicht mit Laufenten

Jungtierbesprechung im KTZV Unseburg

Am letzen Juliwochenende trafen sich Züchter des KTZV Unseburg in gemütlicher Runde um einige ihrer Jungtiere vorzustellen und sie intern zu mustern. Naja .... auf den Fotos sehen die Tiere schon mal nicht schlecht aus ..., wenn da mal keine Höchstnoten dabei sind?!!

Florian Lotzing stellte einige Fotos ein und vergaß auch nicht Zuchtfreunde und Nachwuchszüchter!?

Das 20. Landesjugendlager ging am 25.7.2014 zu Ende

In Friedrichsee fand das 20. Landesjugendtreffen der Rassegeflügel- und Rassekaninchenzüchter statt. Eine Woche gab es ein vielfältiges Angebot für die Kinder und Jugendlichen. Spaß gemacht hat es wohl allen.

Es war ein erfolgreiches Jugendtreffen mit 76 Kindern und 12 Erziehern. Alles ist prima abgelaufen, auch die Abschlussveranstaltung war sehr gelungen.

Anwesend waren die LV-Vorsitzenden Mike Hennings (LV Kaninchenzüchter) und Dieter Kuhr (LV Rassegeflügelzüchter). Lagerbäcker Uwe durfte auch nicht fehlen - ein Vertreter der Lagerverwaltung war ebenfalls zugegen.

Auch Eltern und Kreisjugendleiter nahmen daran teil.

 

Am 24.7. hatte der Vorsitzende Mike Hennings Geburtstag. Zur Eröffnung gab es ein Ständchen für Mike von den Kindern und Erziehern.

 

Der Bericht von Sascha Hillmer hier:

Schüler einer 5. Klasse bei Christian Zenker

Harzer Landwirtschaftsfest 2014 in Reinstedt

Die Rassekaninchenzüchter hatten den Stand im Eingangsbereich mit sehr viel Liebe aufgebaut und dekoriert, mehr

 

 

 

 

 

 

Auf der Zuchtbuchtagung in Aschersleben am 1.6.2014 wurde Willfried Dörfer zum neuen Zuchtbuchobmann gewählt. Otto Killat gab dieses Amt aus gesundheitlichen Gründen ab. Herzliche Gratulation für die neue Aufgabe.

Zfrd. Dörfer hatte im März die Funktion des Landesjugendleiters in jüngere Hände gegeben und kann sich nun voll auf diesen Vorsitz konzentrieren.

Der neue Zuchtbuchvorstand: D. Kuhr, R. Schade. L. Röder, W. Dörfer, O. Killat, W. Freitag, T. Hohmann

Hier ein kurzer Videoclip eines 1,0 Zwerg-Barnevelder

 

 

 

 

Eine 0,1 Cochin, schwarz aus der Zucht von Andree Walther. Die Aufnahme entstand 2010. Klick hier und sie wird sich für ca. 30 sec. bewegen.

PETA - die Tierschutzorganisation, alles nur Heuchelei???

Die nachfolgende PDF-Datei wurde uns zugesandt. Der Inhalt hat wohl wenig mit Tierschutz zu tun. Bevor PETA anderen Menschen den Tierschutz erklärt, sollten sie selbst erst einmal ihre Hausaufgaben machen.

PETA in der Kritik.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]

Züchtertag am 4. Mai 2014 in Güsten Bürgerhaus Ratsteich 8, Beginn 9.30 Uhr

So sehen Sieger der Vereinsmeisterschaft 2013 aus

 

Platz 1:               RGV Reichardtswerben                 2379 Punkte

Aussteller (Punkte):

Böhland, W. (480); Timmel, U. (477); Müller, M. (476); Holzhausen, J. (475); Müller, W. (471)

 

Jungs, das habt ihr hervorragend gemacht. - Herzlichen Glüchwunsch -. Dieser Titel muss nun aber auch verteidigt werden.

Eine Medaille der Landesregierung errangen auf der 89. MIRAMA Ralf Jörend (l.) Roland Mohr - Claus Poperle nahm stellvertretend die Medaille in Empfang, da Roland Mohr erkrankt ist - Andreas Gips ein Spitzenzüchter in der Gänsezucht. Überreicht wurde die Auszeichnung von der Staatssekretärin Anne-Marie Keding. Herzlichen Glückwunsch den Ausgezeichneten.

Mit dem Züchterdiplom wurden in diesem Jahr die Züchter Richard Rataj und Hans-Joachim Reichardt ausgezeichnet. - Herzlichen Glückwunsch -

Meister der sachsen-anhaltinischen Rassegeflügelzucht dürfen sich nun nennen: Wolfgang Pfeiffer, Dietmar Schröder, Egbert Bierig, Hartmut Wegener, Rudi Schade, Dieter Bauer, Fritz Westphal, Karl Wagner und Bruno Schmidt. Kurt Schwalm ist nicht im Bild. Auch hier Herzlichen Glückwunsch.

Ein Versuch Kinder für die Rassegeflügelzucht zu gewinnen
Federfüßige Zwerghühner in feinem Farbenspiel

Alte Hühnerrassen

Alte Hühnerrassen.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]

Auf der Jahreshauptversammlung des KTZV Winningen wurde Clemens Meyer für seine 50-jährige Züchtertätigkeit mit diesem Gemälde geehrt. Seit 1969 züchtet er Deutsche Modeneser Magnani.

- Wir gratulieren -

SV Barnevelder u. Zwerg-Barnevelder Bezirk Sachsen-Anhalt

Die Vergabe der Leistungspreise 2013 vergeben zur Frühjahrsversammlung in Wippra am 23.3.2014

 

v.l.n.r. Gerhard Richter, Günther Heilemann, Olaf Bense, Manfred Birkner, Bastian Hering, Christian Zocher und Richard Rataj.

Sächsische Farbentauben - Perlen aus dem Erzgebirge bei Christian Zenker im Burgenlandkreis

Der Zuchtstamm. Hier Italiener, kennfarbig

 

 

Leistungseigenschaften der Rassehühner

 

Leistungseigenschaften der Rassehühner, ihre Kontrolle und züchterische Bearbeitung - Leistungsmerkmale als Zuchtziel.

 

Eine erfolgreiche Zucht ist auch beim Rassegeflügel auf die Dauer ohne Leistungskontrolle nicht möglich. Erst aus der Kenntnis der Leistungsfähigkeit der eigenen Zuchttiere ergeben sich die Grundlagen für die Zuchtwahl. Dabei ist es grundsätzlich gleichgültig, ob die erstrebte züchterische Verbesserung in der Legeleistung, Fruchtbarkeit, Widerstandsfähigkeit etc. oder in höheren Ansprüchen an die Standardnähe der einzelnen Hühner- und Zwerghühnerrassen angestrebt wird. Der Rassegeflügelzüchter muss sich im Klaren sein, worin sein Zuchtziel bestehen soll. Angesichts der heutigen Situation, wo die Wirtschaftsgeflügelzucht den Markt für Geflügelprodukte mehr als ausreichend versorgt ist, könnte mancher assegeflügelzüchter der Meinung sein, dass für ihn wirtschaftliche Gesichtspunkte beim Festlegen des Zuchtziels nicht mehr von Bedeutung sind, und er sich ausschließlich der immer standardgerechteren Schönheit in der Zucht seiner Tiere widmen könnte. Eine solche Einstellung ist aber grundfalsch, weil die Zucht auf Leistung immer zugleich eine Zucht auf Gesundheit des Fortbestehens der Rasse darstellt.

Für die Vielzahl der ernsthaft bemühten Züchter kann dieser Appell, sich einen Überblick über das Leistungsvermögen der eigenen Zuchttiere zu verschaffen, allein als Empfehlung gelten, als wohlgemeinter Rat. Es ist dabei dem Einzelnen überlassen, ob er ihn annimmt oder ablehnt. Für die Züchter in den Sondervereinen und vor allem im Zuchtbuch sollte die Leistungserfassung der entsprechenden Rasse gemäß der im Standard festgelegten Einzahl, Eimasse und Schalenfarbe erfolgen.

Vererbung von Leistungsmerkmalen bei Rassehühnern

Vererbt werden nicht die Merkmale selbst, sondern die genetischen Voraussetzungen (Anlagen) im Erbgut des Rassegeflügels. Dazu kommt, dass neben der Variation des Erbgutes (Mutation, Rekombination) die unterschiedlichen Umwelteinflüsse zu einer weiteren kurzfristigen Variation (Modifikation) führen.

Je höher der Erblichkeitsgrad (Heritabilitätswert) ist, umso stärker wird das entsprechende Merkmal erblich beeinflusst. 100 % = höchster Wert (vgl. Blutgruppenvererbung = 100 %).


Wissenschaftlich belegte Erblichkeitswerte in %:

Eizahl - 30

Blutflecken - 40

Winterlegeleistung - 35

Dotterfarbe - 15

Geschlechtsreife - 25

Schlupffähigkeit - 15

Legeintensität - 20

Körpermasse - 60

Brütigkeit - 15

Brustbreite - 25

Eimasse - 60

Brusttiefe - 40

Schalenfarbe - 60

Befiederung - 30

Da der Zuchthahn an jedem Nachzuchttier mit 50% der Erbanlagen beteiligt ist, sollte er in den stark erblichen Werten dem Standard entsprechen. Mutterleistung ist von großem Wert.

So geht das aber nicht!!!

 

Kontrolle der Legeleistung

Die Zucht auf Legeleistung ist immer auch eine Zucht auf Gesundheit. Die Vernachlässigung dieses Zuchtziels, das im jeweiligen Rassestandard festgeschrieben ist, schadet jeder Rasse.

Das Legejahr zählt vom 01.10. bis 15.09. des Folgejahres = 350 Tage.

Die ganzjährige Fallnestkontrolle ist die genaueste, aber auch aufwendigste Kontrolle. Die Möglichkeit eines Kurztests schafft hier Abhilfe.

Faber (1959) errechnete nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung die Abweichung von der Jahresleistung bei Kurzkontrolle wie folgt:


5 Tage je Woche +/- 6,0 Eier Abweichung von der Jahresleistung

4 Tage je Woche +/- 8,2 Eier Abweichung von der Jahresleistung

3 Tage je Woche +/- 10,9 Eier Abweichung von der Jahresleistung

2 Tage je Woche +/- 14,9 Eier Abweichung von der Jahresleistung

5 Tage je Monat +/- 21,4 Eier Abweichung von der Jahresleistung


Der Umrechnungsfaktor für das 350 Tage-Legejahr/ Kurztest (01.10. – 31.12 = 92 Tage) ist 3,8 (350/92 = 3,8). Fallnestkontrolle im Januar und Februar hat sich bei mir bewährt, weil es die Monate sind, wo nur die besten Hennen legen und die Jahresleistung entscheidend bestimmt wird. Der Umrechnungsfaktor ergibt sich dabei wie folgt: 350 Tage-Legejahr/Kurztest (01.01. –28.02. = 59 Tage) ist 5,9 (350/59). Außerdem ist die Schausaison beendet, so dass die Kennzeichnung der Hennen mit Flügelmarken die Fallnestkontrollen erleichtert.


Beispiel:

Eine Henne hat während der Kurzzeitprüfung 45 Eier gelegt. Das entspräche einer Jahresleistung von 45 x 3,8 = 171 Eiern. Kurztest von 01.10. bis 31.12.. Jeweils an Folgetagen durchgeführt oder Kurztest 01.01. – 28.02. = 59 Tage. 350/59 = 5,9. Hat eine Henne in dieser Zeit 30 Eier gelegt (7 Tage/ Woche Kontrolle), entspräche dies einer Jahresleistung von 30 x 5,9 = 177 Eiern. Abweichung von der durchgängig kontrollierten Jahresleistung ist zu vernachlässigen, weil er unter 2 Eiern liegt. Da alle Hennen des Bestandes gleich geprüft werden, ist diese Methode zur Selektion sehr günstig. Auf alle Fälle immer besser als eine Zucht ohne Leistungskontrolle.

Bei der Brut legt man die Eier mit dem Standardgewicht und der Standardfarbe zum Schlupf gesondert. Aus den daraus schlüpfenden und gekennzeichneten Hahnenküken sucht man sich im Herbst den Zuchthahn heraus. Wenn man dann noch den Zukauf von Hähnen vermeidet, ist man weitgehend auf der sicheren Seite. In meinem Bestand Zwerg-Welsumer, silberfarbig, hat sich die Methode hervorragend bewährt.

Ein Versuch lohnt!


G. Beyer, Bennewitz (eingereicht von Dietmar Mettke)