Geflügelzuchtverein „Ascania“      

Aschersleben e.V.

gegr. 1879

www.gzv-aschersleben.de

 

Angebot für Sonderschauen

 

Der GZV „Ascania“ Aschersleben hat noch freie Termine und bietet den Sondervereinen die Möglichkeit in unserem Vereinshaus eine Sonderschau durchzuführen.

Unser Kapazitätsangebot:

400 Tauben im einreihigen Aufbau

300 Zwerghühner einreihiger Aufbau

 

Ausstellungsablauf:

Einlieferung am Freitag

Bewertung am Samstag  ab 7°° Uhr

Geöffnet:         Samstag ab 14°° Uhr bis 18°° Uhr

                               Sonntag  9°° bis 13°° Uhr

Auslieferung:  Sonntag     13°° Uhr

 

Unsere Leistungen:

Annahme der Meldebogen

Erstellung der PR- Unterlagen

Versand der Rückmeldungen

Erstellung des Kataloges  (in A5)

Organisation der Übernachtungen

Versammlung im Objekt gegeben

 

Bei Interesse, Anfragen an AL Herbert Schneider

                            Zollberg 31; 06449 Aschersleben

         Tel./Fax: 03473/805738;  eMail: gzv-schneider@web.de

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                           Vortrag von Dr. Martin Pfützner

Am 3.2.2018 hielt Dr. Martin Pfützner im soziokulturellem Zentrum in Beyendorf-Sohlen ein OT von Magdeburg einen Vortrag über Taubenkrankheiten. Zu Beginn seines Vortrages stellte er kurz die Tierarztpraxis vor, die 25 Mitarbeiter umfasst und erwähnte dabei, dass 2017 600 eingeschickte Proben auf Salmonellen untersucht wurden. Eine Trichonomadenuntersuchung mittels einer PCR (engl. Polymerase-Chain-Reaction)  eine Polymerase Kettenreaktion um DNA künstlich zu vervielfältigen, wird auch in der Diagnostik angewandt und in der Tierarztpraxis 1x in der Woche durchgeführt.

Ein Schwerpunktthema seines Vortrages beinhaltete die Jungtaubenkrankheit, die wie 70% aller Krankheiten auch futterbedingt auftreten kann. Die Kokzidien als Verursacher schädigen die Darmschicht. Der Darm als solcher passt sich an und reagiert bei geringerem Befall mit der Bildung von breiteren Darmzotten. Die Darmschicht unterliegt einer sehr schnellen Zellteilung, so dass sie sich in wenigen Tagen erneuert hat, aber nicht schnell genug um gegen die Kokzidien anzukommen. Diese sind schneller, sie haben sich angepasst. Kolibakterien (Escherichia coli) sind Bestandteil der Darmflora und schließen das Futter auf. Kommt es aber innerhalb des Darmes zu einer Verschiebung der Nahrung nach hinten, gerät das Gleichgewicht aus den Fugen und man spricht dann von der Jungtaubenkrankheit. Kommt es zum Erbrechen haben sich bereits Toxine gebildet und durch starken Flüssigkeitsverlust können die Tiere verenden.

Ein Teil besten Futters wird bei einem leichteren Befall wieder ausgeschieden. Taubenküken werden Kokzidien frei geboren, saugen diese dann aber wie ein Staubsauger auf. Die Elterntiere können Jungtiere nicht über die Fütterung schützen.

Vielfach ist aber gerade Stress Auslöser von Krankheiten. Durch Stress kommt es zur Bildung von Kortison, welches die Immunität herabsetzt. Falsch ist es aber Medikamente über zu dosieren, weil solche hohen Gaben die wichtige Darmflora kaputt machen.

Neu seit dem 2.2.2018 ist ein Beschluss, dass Tierärzte ab 1. März 2018 keine Antibiotika mehr abgeben dürfen ohne vorherige Diagnostik, ansonsten stellen Veräußerungen dieser Medikamente eine Straftat dar.

Kokzidien können auch ohne den Einsatz von Antibiotika bekämpft werden. Gute Erfolge lassen sich zur Darmstärkung mit Entero-VET Galli von Teekontor (5 ml/l über einem Zeitraum von 7 Tagen) erzielen, bei Hühner und Tauben anwendbar. Dazu nötig ist aber auch eine Stalldesinfektion, empfohlen hier: Chlorkresol. Gerade Betonfußboden ist nahezu ein Paradies für Kokzidien.

Bei Impfungen ist zu berücksichtigen, dass eine Immunität erst nach 14 Tagen gegeben ist.

Sehr gefährlich für Tauben ist der Rotavirus, der seit 2016 vermehrt festgestellt wird und in Australien im besagtem Jahr 80% der Tauben dort tötete.

Ein sehr interessanter Vortrag von Dr. Martin Pfützner (auch wenn die Technik streikte) hier in der Kurzwiedergabe und herzlichen Dank dafür, sowie Dank auch den Züchter/innen, die diese Veranstaltung organisiert haben und einen Imbiss vorbereiteten.

 Hauptsonderschau des Sondervereins Thüringer Farbentauben

Am 13. + 14.01.2018 fand in Barchfeld in Thüringen die Hauptsonderschau für Thüringer Farbentauben statt. Wenn die Hauptsonderschau von der SV-Gruppe Thüringen ausgerichtet wird, werden hier im Ursprungsgebiet unserer Thüringer Farbentauben, traditionell auch die meisten Tauben ausgestellt.

In diesem Jahr waren es 3.006 Thüringer Farbentauben, die sich der Konkurrenz einer Hauptsonderschau stellten.

Zu unserer Hauptsonderschau gehört auch immer ein Rahmenprogramm. So haben sich einige Zuchtfreunde an einer Busfahrt nach Suhl und Zella-Mehlis beteiligt. In Suhl haben wir das Jagdwaffen- und das Fahrzeugmuseum besichtigt. In Zella-Mehlis das Meeresaquarium. 

Es war schon ein sehr schöner Ausflug zu Sehenswürdigkeiten Thüringens, die man ansonsten vielleicht nie gesehen hätte.

Ein weiterer Höhepunkt ist immer der Züchterball am Ausstellungssonnabend.

In diesem Jahr hatten sich rund 250 Züchter, zum Teil mit ihren Partnerinnen, in der Wandelhalle in Bad Liebenstein versammelt. Neben einem Kulturprogramm und Tanz, werden hier auch die erfolgreichsten Züchter der Hauptsonderschau ausgezeichnet.

Darunter auch Züchter aus Sachsen-Anhalt.

Unsere SV- Gruppe Sachsen-Anhalt hat sich mit einer Rekordbeteiligung von 163 Thüringer Farbentauben von 13 Zuchtfreunden an der Hauptsonderschau beteiligt.

Die Tauben unserer Gruppenmitglieder wurden 9x mit „vorzüglich“ und 17x mit „hervorragend“ bewertet. Wobei unser Zfrd. Dietmar Schröder allein schon 4x V und 8x hervorragend auf seine Thüringer Schnippen, schwarz und rot erreichte. Dazu wurde sein 1,0 Thüringer Schnippe, rot zum Rassechampion gekürt. Welch großartige Leistung.

Ihm wenig nach stand unser Zfrd. Stephan Haftendorn mit seinen Thüringer Einfarbigen in hellgrundfarbig und blaugrundfarbig mit 4x V und 2x hv.  Dazu ebenfalls der Rassechampion auf 1,0 Thüringer Einfarbige, hellgrundfarbig.

Bleibt also noch ein „vorzüglich“ übrig. Dies erreichte unser Zfrd. Helmut Bielawny auf Thüringer Schwalben, glattköpfig, blau ohne Binden.

Freuen konnte sich auch unser Zuchtfreund Florian Lotzing über den 3. Platz bei der Auswertung zur Rasse des Jahres, den Thüringer Mondtauben.

Glückwunsch den erfolgreichen Ausstellern und Dank allen Zuchtfreunden unserer SV Gruppe, die sich mit ihren Tauben an der Hauptsonderschau beteiligt haben.

Im nächsten Jahr ist unsere SV-Gruppe Sachsen-Anhalt gefragt, sind wir doch der Ausrichter, gemeinsam mit dem 1. GZV Olvenstedt, für die Hauptsonderschau am 05.+06.01.2019 in Ebendorf.

Der Katalog der HSS in der PDF-Datei

Katalog.pdf
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Dietmar Schröder und Stephan Haftendorn. Herzlichen Glückwunsch zum Champion. Fotos B. Kocken

Gut Zucht

Dieter Hausmann

Einige Zuchtfreunde aus Sachsen-Anhalt (Dieter Kuhr und Leo Kampert) besuchten am 27.+28.01.2018 die Nationale in Polen in Kielce. Kielce rund 180 km südlich der polnischen Hauptstadt Warschau gelegen, ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Heiligkreuz im Südosten von Polen und steht mit rund 200.000 Einwohnern auf der Liste der Städte Polens auf dem siebzehnten Platz. Die kreisfreie Großstadt im Heiligkreuzgebirge ist Sitz zweier Hochschulen und des Bistums Kielce der römisch-katholischen Kirche Polens. Kielce ist Verarbeitungs- und Handelszentrum landwirtschaftlicher Erzeugnisse sowie bedeutender Standort der Metall- und Nahrungsmittelindustrie.

Hier einige Schnappschüsse.

Der RGZV Langendorf hat seine jährliche Geflügelausstellung, vom 12.-14.01.2018, im Saal der Gaststätte Könderitz erfolgreich durchgeführt. Trotz der vorjährlichen Geflügelgrippe und Ausfall unserer Schau sind wir mit dem diesjährigen Meldeergebnis von 740 Tieren, die 83 Aussteller präsentierten, sehr zufrieden. Gut 450 Besucher bereicherten die Ausstellung mit ihren Fachgesprächen, Kauf von neuen Zuchttieren oder einfachen gemütlichen Beisammensein in der Gaststätte.

Bernd Schellbach

Katalog Langendorf.pdf
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Katalog Markröhlitz 2018.pdf
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Meisterhaft

 

RASSEGEFLÜGELZUCHTVEREIN Ermsleben: Domenik-Franz Buschhorn ist mit 25 Jahren das jüngste Mitglied, aber schon Titelträger.

VON SUSANNE THON

 

Mitteldeutsche Zeitung, 16.01.2018, Seite 12

fotografiert von Thomas Tobis

ERMSLEBEN/MZ - Als der Ermslebener Domenik-Franz Buschhorn Ende vergangenen Jahres nach Leipzig gefahren ist, hat er sich schon Chancen ausgerechnet. Doch dann war plötzlich was anders: Weil nicht genug Züchter dagewesen seien, die sich wie er auf Mährische Strasser, schwarz mit weißen Binden, spezialisiert hätten, habe man einfach weitere Farbschläge in die Bewertung einbezogen, erklärt der 25-Jährige. Am Ende hat es trotzdem gereicht: Er wurde Deutscher Meister. Anfang Dezember war das - auf der 66. Deutschen Rassetaubenschau des Verbandes deutscher Rassetaubenzüchter, des größten Fachverbandes in der deutschen Rassegeflügelzucht. Die Ausstellung mit mehr als 30 000 Tieren und dem Meistertitel - sie seien, so Buschhorn, der unangefochtene Höhepunkt in seinem bisherigen Züchterdasein.

Und das währt schon lang. Mitte der 90er Jahre fing sein Vater nach längerer Zeit wieder an zu züchten. Und Domenik war von klein auf an seiner Seite. „Er hat mir alles beigebracht", sagt Buschhorn junior. Bereits 2003 trat er dem Rassegeflügelzuchtverein Ermsleben 1928 bei und ist bis heute das jüngste Mitglied. Das älteste ist übrigens Werner Buchmann, 90, seit 64 Jahren im Verein.

Mit der Nachwuchsgewinnung ist das so eine Sache. „Es ist schwierig, Junge an den Start zu bekommen", so Buschhorn Als Kind habe er ja selbst versucht Freunde für sein Hobby zu begeistern. Aber die Bedingungen müssten auch stimmen, die Eltern vor allem mitspielen. "Es geht ja auch ins Geld - Futterkosten, Strom, Wasser, die Schauen ...", zählt er auf. "Ich habe das Glück, dass meine Eltern schon immer dahintergestanden haben". Auch als er seine Ausbildung zum Medientechnologen in Potsdam machte, nur alle zwei Wochen nach Hause kam, war ihm ihre Unterstützung gewiss. Sie kümmerten sich um seine Tiere. „Nur so konnte ich das Hobby erhalten."

Heute lebt Buschhorn, der mittlerweile in Halberstadt arbeitet, längst wieder in Ermsleben. Taubenschlag, Hühnerstall - „alles ist auf dem Grundstück", das mache es einfacher, denn „wer züchtet, hat einen 365-Tage-Job. Da hat man auch Weihnachten nicht frei". Wenn dann aber doch mal Zeit bleibt, nutzt sie der Taubenzüchter zum Fußballspielen; er ist beim SC Seeland in der zweiten Mannschaft.

Was die Rassegeflügelzucht für ihn ausmacht: " Man hat mit den Tieren zu tun, ist viel unterwegs, lernt Leute kennen", benennt er die Vorzüge. Bereits 2006 hat er sich den Mährischen Strassern verschrieben, der Rasse, mit der er in Leipzig erfolgreich war; später kamen noch Prachener-Kanik-Tauben dazu.

„Es ist ihm in die Wiege gelegt worden", sagt seine Mutter Ruth Buschhorn, die - nicht rein zufällig - auch im Verein ist. Schon sein Urgroßvater väterlicherseits habe gezüchtet, ebenso ihr Bruder. „Er hat's also von beiden Seiten bekommen."

„Wer züchtet, hat einen 365-Tage-Job."

Domenik-Franz Buschhorn (Taubenzüchter)

 

 

Der Katalog der Vereinsschau in Eggersdorf - vom Dezember - liegt zur Einsicht in der PDF-Datei vor.

Vereinsschau in Eggersdorf - KV Schönebeck
2017_Katalog_Eggersdorf.pdf
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                      75-jährige Jubiläumsschau in Biere

Wassergeflügelzuchtverein Sachsen-Anhalt

Nach einer erfolgreichen Ausstellungssaison auf Landes- und Bundesebene führen wir auch in diesem Jahr unsere JHV am Sonntag den 4. März 2018 um 10 Uhr in Quellendorf durch. Die Versammlung findet  diesmal in der Gartenstraße 1 statt, Nähe Imbiss und Tankstelle. Die Tagesordnung wird vor Beginn bekannt gegeben. Im Mittelpunkt stehen die Wassergeflügelzucht, der Rechenschaftsbericht des Vorstandes und die Ehrung der Vereinsmeister. Wir bitten um eine rege Teilnahme und begrüßen auch gern interessierte Zuchtfreunde/innen.

Vereinsmeister Gänse:

  1. W. Dörfer      Diepholzer Gänse                          285 Pkt.
  2. H. Aechtner   Höckergänse, weiß                         283 Pkt.
  3. U. Pforte       Pommerngänse, weiß                      281 Pkt.

Vereinsmeister Enten (Ringgröße 16-22):

  1. W. Dörfer      Amerikanische Pekingenten             383 Pkt.
  2. R. Schneider  Warzenenten, blau-wildfarbig           381 Pkt.
  3. J. Hempfling   Cayugaenten, schwarz                    381 Pkt.

Vereinsmeister Enten (Ringgröße 13-15):

  1. H.-H. Hackfurth  Dt. Campbellenten, weiß             380 Pkt.
  2. T. König            Streicherenten, silber-wildfarbig   380 Pkt.
  3. A. Simon          Laufenten, braun                         379 Pkt.

Vereinsmeister Enten Ringgröße bis 12):

  1. W. Riedel         Hochbrutflugenten, grobgescheckt-blau  385 Pkt.
  2. W. Riedel         Hochbrutflugenten, weiß                       384 Pkt.
  3. C.  Scholz        Zwergenten, grobgescheckt-wildfarbig   381 Pkt.

Vereinsmeister Jugend:

  1. L. Scholz         Zwergenten, grobgescheckt-blauwildfarbig 383 Pkt.
  2. M. Engel          Streicherenten, silberfarbig                       376 Pkt.

Den E.- Weißbart-Gedächtnispreis errang W. Dörfer mit Diepholzer Gänse.

 

U. Roskoden

9. Harzkreisschau in Thale
Katalog Harzkreisschau 2018.pdf
PDF-Dokument [10.5 MB]

Ein Einblick in die Schau hier:

Katalog Badeborn, Jan. 2018.pdf
PDF-Dokument [845.2 KB]
Kreisschau in Weißenfels, Ausrichter GZV Uichteritz
Katalog Weißenfels.pdf
PDF-Dokument [1.4 MB]

Beschwerdebrief eines Züchters aus dem Salzlandkreis an die Ministerin für Landwirtschaft und Umwelt Frau Prof. Dalbert zur Sentinelhaltung.

Sehr geehrte Frau Ministerin Dalbert,

ich bin Rassegeflügelzüchter und halte Enten in Sentinelhaltung. Um Ausstellungen zu besuchen, erhielt ich 2012 eine Bescheinigung gemäß der Geflügelpestverordnung. Jetzt, nach 5 Jahren, habe ich zum ersten Mal eine Kontrolle des Bestandes durch den PD 31 des Salzlandkreises erfahren. Gegen meine Haltung des Geflügels konnten keine Mängel festgestellt werden. Durch die Haltung von zwei Stämmen Laufenten habe ich keine Zukäufe benötigt, die geschlachteten Tiere werden im eigenen Haushalt verzehrt und nicht abgegeben. Da ich darüber kein Bestandsregister geführt habe, wurde mir dieses als Vergehen angerechnet und die Bescheinigung eingezogen. Eine Woche später wurde mir eine neue Bescheinigung ausgestellt, befristet bis März 2018, natürlich kostenpflichtig. Diese Vorgehensweise  konnten mir  mehrere  Züchter bestätigen.

Wir Rassegeflügelzüchter bewahren altes Kulturgut und mit weiteren Kostensteigerungen werden viele Züchter Existenzprobleme bekommen und ihre Zucht aufgeben müssen. Ist dieses von der Politik so gewollt? Mein Sohn und ich lassen ständig unsere Bestände von Frau Dr. Böhland und Herrn Dr. Baumeier kontrollieren und impfen (auch nicht vorgeschriebene). Seit Jahren haben wir keine Verluste im Bestand. Dieses wird uns anscheinend vom Veterinäramt nicht geglaubt.

Ich möchte Sie nun bitten, auch im Namen aller Rassegeflügelzüchter, die Kreisveterinärämter anzuweisen, uns diese Zusatzkosten zu erlassen.

Bis heute hat das Löfflerinstitut den Beweis nicht erbracht, dass das Wildgeflügel verantwortlich ist. Andere wissenschaftliche Meinungen sind nicht gefragt (siehe Internetplattform vogelfrei.de). Industrielle Haltungsformen von Wassergeflügel sind nicht verpflichtet, zusätzlich Hühner mit zu halten, sind nicht verpflichtet den gesamten Bestand untersuchen zu lassen, brauchen bei Abgabe an Halter zum Weitermästen keine Bescheinigung mitgeben – all diese Dinge sehen wir Züchter als Diskriminierung und Benachteiligung an.

Ich möchte diesen Brief unter den Rassegeflügelzüchtern verbreiten und auch die Antwort Ihres Ministeriums. Da Sie mir voraussichtlich nicht persönlich antworten werden, sondern  ein Mitarbeiter von Ihnen, möchte ich Sie bitten, den Antwortbrief mit Ihrer Unterschrift zu autorisieren.

9.12.2017

Rassetiere konnten bestaunt werden

 

Vom 09.-10.12.2017 fand die diesjährige Herbstschau des Rassegeflügelzüchterverein Atzendorf 1925 e.V. in der Turnhalle in Atzendorf statt. Der Ausstellungsleiter Egbert Bierig begrüßte pünktlich 13.30 Uhr die anwesenden Aussteller und Sponsoren mit einem Glas Sekt. Er bedankte sich noch einmal für die Unterstützung der Schau, denn ohne sie wäre eine Ausstellung nicht mehr möglich. Die Preisrichter haben 8x die Höchstnote V97 vergeben. Darüber konnte sich die ZGM Torsten und Hans-Ulrich Funk auf Kingtauben, Egbert Bierig auf Sächsische Flügeltauben und Sächsische Schnippen, kappig schwarz; Gerhard Bachmann auf Orientalische Roller, schwarz sowie Heinz Nims auf Orientalische Roller, weiß freuen. Des Weiteren wurde 3x die Note HV96 vergeben, dort konnten sich die Züchter Albrecht Schütze auf Zwerg-Orpington, die ZGM Torsten und Hans-Ulrich Funk auf Kingtauben sowie Egbert Bierig auf Sächsische Flügeltauben freuen.

Des Weiteren kann der RGZV Atzendorf  e.V. zwei Deutsche Meister zur Lipsia Schau in Leipzig verzeichnen die ZGM Torsten und Hans-Ulrich Funk auf Kingtauben, schwarz und Rainer Schöne mit seinen Indianern, gelb. Die ZGM Torsten und Hans-Ulrich Funk konnte auch in Magdeburg zur MIRAMA den Landesmeister Titel mit seinen Kingtauben; blau-dunkel gehämmert sein eigen nennen. Herzlichen Glückwunsch noch einmal dazu und weiterhin eine Gute Zucht.

 

Unsere Preisträger

 

Kreisverbandsehrenpreis

Albrecht Schütze

Zwerg Orpington

 

ZGM Torsten und Hans-Ulrich Funk

Kingtauben

 

Jugendehrenpreis

Finn Funk

Kingtauben

 

Vereinsmeister Wassergeflügel/Hühner

Albrecht Schütze

Streicherenten Silber-wild farbig

 

Vereinsmeister Tauben

Egbert Bierig

Sächsische Flügeltauben kappig schwarz

 

Wanderpokal

Gerhard Bachmann

Orientalische Roller schwarz

 

Willi Schäfer Gedächtnispreis

Egbert Bierig

Sächsische Flügeltauben kappig schwarz

 

 

Karolin Funk,

Schriftführerin RGZV Atzendorf

Informationen zur Jungtaubenkrankheit hier:

Europaschau für Orpington und Zwerg-Orpington in Frankreich

Sachsen-anhaltinische Züchter waren sehr erfolgreich auf der rassebezogenen Europaschau für Orpington und Zwerg-Orpington in Epinal Frankreich.

 

Aus Sachsen-Anhalt machten sich am 23.11.2017 die Zuchtfreunde Kurt Lübke, Zörnigall und Sirko Träbert, Magdeburg und der SV Vorsitzende des SV-Zwerg-Orpington Jürgen Schellschmidt, Plessa/ Brandenburg  von Zörnigall aus auf den 880 km weiten Weg zur rassebezogenen Europaschau nach Epinal Frankreich.

 

Ergebnisse: Kurt Lübke (376 Punkte) verpasste mit seinen Zwerg-Orpington, birkenfarbig ganz knapp den Titel - landete als zweiter im Topf der zusammengezogenen Farbschläge, errang aber auf seine mit sg 95 ME bewertete Henne einen tollen Sachpreis.

 

Sirko Träbert  errang auf seine Zwerg-Orpington gelb-schwarzcolumbia 2 Champions  auf eine 0,1 V 97 und einen 1,0 HV 96,  bekam damit den goldenen Ring von Dänemark und errang mit 384 Punkten die Europameisterschaft. Stellte die beste Kollektion unter den Zwergen und mit einem Franzosen zusammen erzielte er die zweitbeste Gesamtleistung.

 

 

Jürgen Schellschmidt wurde auf Zwerg-Orpington, weiß Europameister mit 376 Punkten.

 

Text und einige Fotos von Sirko Träbert

Die Schau in Angern mit der Gruppensonderschau der Thüringer Farbentauben von Sachsen-Anhalt am 25.+26.11.2017.

Eindrücke von der GSS Thüringer Farbentauben hier:

        Die Kreisschau des KV Salzlandkreis in Nienburg/Saale

Anschreiben zum Fragebogen und Fragebogen zur Stallpflicht bei VOGELGRIPPE

LV_Sachsen-Anhalt.doc
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Fragebogen_Stallpflicht.pdf
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Ein Rückblick auf die 20 Landesschau hier:

Das Zwerghühner auch clever sein können kann in einem kurzen Videoclip eingesehen werden, den Christian Hein auf der 30. Saaletalschau in Alsleben am 26.10.2017 festgehalten hat.

52. HSS in Gölzau 18.+19.11.2017

Gölzau ist Austragungsort der 52. Hauptsonderschau des SV Kingtauben.

Eine Superschau mit 2000 Tieren.

Rückblick auf die offene Kreisrassegeflügelschau des KV   Wittenberg mit angeschlossener Kreisjugendschau

Am 11. & 12. November fand die offene Kreisrassegeflügelschau des KV Wittenberg mit angeschlossener Kreisjugendschau in Oranienbaum statt.

Der Gastgeber, der Geflügelverein Oranienbaum und Umgebung 1906 e.V., durfte sich über eine rege Teilnahme bei der aller 2 Jahre stattfindenden Kreisschau freuen. Exakt 800 Tiere von 85 Ausstellern, darunter alleine 11 Jugendliche mit 97 Tieren, präsentierten 126 verschiedene Rassen Farbenschlägen. Diese hohe Resonanz bei den Meldungen übertraf alle Erwartungen des Vereins und seinen 50 Mitgliedern (darunter 6 Jugendliche). Die damit verbundenen Herausforderungen, vor allem der Wegfall der Förderung durch das Land Sachsen-Anhalt, konnten gemeinsam mit viel Fleiß und Kreativität gemeistert und so eine sehr schöne Schau durchgeführt werden.

Vor allem bei den Besuchern fand die Schau einen sehr positiven Anklang, was die Besucherzahl von fast 600 Personen an beiden Tagen deutlich zeigt.

Für die erfolgreiche Durchführung der Ausstellung, möchten wir uns noch einmal bei allen Mitgliedern, Helfern und Sponsoren bedanken, ohne die eine Schau in dieser Form und Größe nicht möglich gewesen wäre!

 

Weitere Bilder zur Schau und zum Verein finden Sie unter:

www.gv-oranienbaum.de

            Auch ohne Unterstützung ein großes Ereignis

Hühner, Tauben und Wassergeflügel  mit 850 Tieren an der Zahl, präsentieren sich in diesem November den Preisrichtern und  Besuchern der Schau.

"Das ist das Erste Mal in Hinsicht auf die Anzahl der Tiere. Ein voller Erfolg", sagt der Ausstellungsleiter der 82. Kreisverbandsschau der Rassegeflügelzüchter und Kreisverbandschef Maik Tietze.

Die Kreisverbandsschau, welche am 18. und 19. November in der Stadthalle in Möckern stattfindet, ist mittlerweile ohne angeschlossene Sonderschau mit 850 Tieren, eine der größten in Sachsen Anhalt.

Rassenvielfalt wird auch in diesem Jahr zur Schau wieder großgeschrieben.

 

Auch ohne Unterstützung des Landes (lt. getroffener Vereinbarung des Landesverbandes der Züchter mit dem Land), präsentieren 66 Aussteller, darunter fünf Gastaussteller und sechs Jungzüchter ihre Tiere. Diese umfassen 137 verschiedene Rassen und Farben bei Hühnern, - Zwerghühnern, Tauben, sowie Groß- und Wassergeflügel. Im Kreisverband des Jerichower Landes sind 17 Geflügelzuchtvereine zu verzeichnen. In der Möckeraner Stadthalle, welche schon seit Jahren der Veranstaltungsort der Kreisverbandsschau ist und von den Organisatoren hochgelobt wird, werden 14 davon vertreten sein.

Dieses Jahr steht die Schau unter einem guten Stern. Dies war im vergangenen Ausstellungsjahr aufgrund der "Vogelgrippe" leider  nicht der Fall. Es entstanden viele weitere schwerwiegende Maßnahmen und Kosten, darunter zusätzliche veterinärmedizinische Untersuchungen der auszustellenden Tiere. Es konnten aber demzufolge alle Tiere zur Schau zugelassen werden und die Ausstellung konnte stattfinden. "Nur mit sehr viel Anteilnahme und Hilfe des Bürgermeisters der Stadt Möckern, Frank von Holly, konnte dies realisierbar gemacht werden" so der Kreisverbandschef M. Tietze. "Zum Großen Dank dafür, ist er in diesen Jahr der Schirmherr der 82. Kreisverbandsschau" sagt er weiter . "Trotz gestrichener Mittel des Landes und hoher Kosten" so der Kreisverband," werden aber weder die Standgelder der Aussteller noch der Eintrittsbetrag der Besucher erhöht." Auch bei den Gewinnern der kommenden Kreisschau werden keine Abstriche gemacht" fügt Maik Tietze hinzu. Den "Großen Preis des Jerichower Landes", ein Wanderpokal in Gestalt des "Möckeraner Rathauses"  gibt es auch in diesem Jahr. Für die Senioren erstreckt dies sich in einer Größe von einem Meter, bei der Jugend einen halben Meter. Beide Preise sind das Ziel vieler Aussteller und werden mit einem Preisgeld von 450,- Euro dotiert. Weiterhin werden eine "Goldene Taube" und ein "Goldener Hahn" als Ehrenpreise vergeben. Eine Neuheit in diesem Jahr. "Das weckt Interesse bei den Ausstellern, so Tietze. Auch das Interesse der Besucher soll und will an beiden Ausstellungstagen geweckt werden, ob bei den Erwachsenen die ihre Fragen rund um verschiedene Rassen die Züchter vor Ort befragen können. Aber auch für Spannung und Unterhaltung der kleinen Besucher hat man sich was einfallen lassen," gerade für Kinder ist es wichtig Tieren einmal nahe zu kommen" sagt der Ausstellungsleiter abschließend. So können sie unter anderem Küken in einer Schlupfanlage beim Schlüpfen zusehen. Dies ist ein kleines Highlight der Schau . Als weiteres wird der "Storchenhof Loburg" präsent sein. Weiterhin gibt es die traditionelle Tombola und ein Futtermittelhandel wird ebenfalls vertreten sein.

Die Eröffnung erfolgt am Sonnabend, den 18.11.2017 um 10.00 Uhr durch die Kinder der " Kindertagesstätte "Birkenhain" in Möckern. Im Anschluss stellen sich alle teilnehmenden Vereine kurz vor.

 

Auch für das Leibliche Wohl und Bespaßung der Kinder mit einer Bastelstrecke ist bestens gesorgt.

30. Saaletalschau verbunden mit der Kreisjunggeflügelschau

des KV Salzland

Vom 27.-29.10.2017 fand in den Gewächshäusern der Gärtnerei "Saaletal" in Alsleben die 30. Saaletalschau, die Kreisjunggeflügelschau des Salzlandkreises mit angeschlossenen Sonderschauen: 11. Werbeschau des SV der Texanerzüchter von 1984, die 14. Werbeschau für Wyandotten und Zwerg-Wyandotten und die Sonderschau des SV der Zwerg-New Hampshire, Gr. Sachsen-Anhalt statt. Ein prima Meldeergebnis mit 1303 Tieren, eine große Kollektion an Wassergeflügel und ansonsten eine große Rassenvielfalt machten einen Besuch lohnenswert. Wer nicht die Möglichkeit hatte kann hier im Katalog noch einmal nachschauen.

Der SV Thüringer Farbentauben Gruppe Sachsen-Anhalt führte am 1.10.2017 in Borne in der Ausstellungshalle der Agrargenossenschaft seine Herbstversammlung durch. Neben der Versammlung war die Tierbesprechung (Bewertung) der Höhepunkt und auch diesmal wurden die drei besten Züchter geehrt, wobei sich die Fotos 2016 und 2017 gar nicht groß unterscheiden, ja fast identisch sind mit den Züchternamen. Vorsitzender Dieter Hausmann sandte die Fotos ein und versah sie mit einem Text, zu sehen hier:

 

 

 

Gruppenversammlung des SV Strasser Gruppe 12.  Dieser führte am 24.09.2017 in Aschersleben seine Jungtierbewertung durch. Einen kleinen Einblick finden Sie hier:

Auch wenn Weihnachten näher rückt: diese Pommerngänse, grau des Züchters P. Zimmermann sind zunächst als Rassetiere anzusehen und erst sekundär als Weihnachtsbraten zu begutachten.

PR Wolfgang Bohne erklärt Vorzüge und Mängel bei Thüringer Kröpfern

Der RGZV Burg e.V. führte am 23.9.2017 eine Tierbesprechung bei bestem Wetter durch, angenehm für Mensch und Tier.

Der Verein richtet am 11. und 12.11.2017 die 12. Ihletalschau (vereinsoffen) in der Stadthalle in Burg, Platz des Friedens 11 aus. Eine Rassenvielfalt ist gegeben. Der Verein freut sich auf viele Besucher, also Termin vormerken.

Zwerg-Sulmtaler in der Gemeinschaftszuchtanlage in Barby

 

 

7. Gemeinsame Landesjugendjungtierschau mit Kaninchen im Saal der Pflanzenbaugenossenschaft Bernburg Nord am 16. u. 17.09.2017

Wo: in Gerbitz ein OT von Nienburg in der Hauptstr. 32

Ein Einblick hier:

Die geschichtliche Entwicklung der schwarzen Italiener, Gedanken vom langjährigen Züchter dieser Rasse: Hans Ferl, hier:

King-Club-Deutschland-Bez.7

 

(Mecklenburg-Vorpommern, Berlin/Brandenburg, Sachsen-Anhalt)

zu unserer Jungtierbesprechung am 01.10.2017 ab 09:00Uhr laden wir alle Mitglieder sowie interessierte Kingzüchter nach 14621 Wansdorf, Wansdorfer Dorfstr.33 in die Vereinsanlage des Geflügelzuchtverein Wansdorf recht herzlich ein. Die Tagesordnungspunkte sind jedem Mitglied vorab zugegangen.

Desweiteren wird eine Kingbörse durchgeführt.  Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

                                                        Karolin Funk  1.Schriftführer des KCD-Bez-7

Sommertreffen des KingClubDeutschland-Bez.7

 

In diesem Jahr, hat uns der Zuchtfreund Frank Giese nach Lupendorf zum Sommerfest eingeladen. Es war eine rege Teilnahme, jedoch mussten einige Zuchtfreunde kurzfristig durch Krankheit absagen. Aber wir haben uns den Abend trotzdem nicht vermiesen lassen und haben mit 25 Zuchtfreunden eine super Veranstaltung gehabt. Wir haben eine kleine Babyschau mit 15 Tieren von 7 Züchtern durchgeführt. Die jungen King sind in einem guten Zuchtstand. Von den 15 Tieren konnten wir die 3 beste jungen King herausfiltern. Der Zfr. Ingolf Logge hatte den besten 1,0 Schwarzgescheckt, der zweitbeste wurde von Zfr. Klaus Peter Zander in 0,1 Weiß vorgestellt und die drittbeste Jungking hatte der Zfr. Bodo Erdmann - eine Blaugehämmerte, weiter so. In gemütlicher  Runde wurden viele Fachgespräche diskutiert. Der ganze Abend war eine gelungene, gut  organisierte Veranstaltung. Wir bedanken uns beim Zfr. Frank Giese, seiner Frau Beate sowie seiner Familie für die Organisation und den schönen Stunden in Lupendorf. Im nächsten Jahr hat sich der Zfr. Danny Braun mit seiner Frau Anne überreden lassen das Sommerfest durchzuführen. Wir freuen uns schon auf 2018 in Müncheberg. Desweiteren wird am 01.10.2017 unsere JTB in Linum ab 09:00 Uhr stattfinden.

 

 

 

 

 

Wennste noch mehr Bilder sehen willst musste hier klicken, hastes verstanden????

 

 

 

 

Eine 0,1 Cochin, schwarz aus der Zucht von Andree Walther. Die Aufnahme entstand 2010. Klick hier und sie wird sich für ca. 30 sec. bewegen.