Ausschreibung

 

Für die Landesschau 2017, die vom 23.-25.11.2017 in Magdeburg stattfinden soll, wird zum schnellst möglichen Termin ein Ausstellungsleiter und ein Ausstellungskassierer gesucht.

- Bewerbungen bitte an den Landesvorsitzenden Dieter Kuhr richten -

 

 

News zur Vogelgrippe hier:

Vogelgrippe Sachsen-Anhalt News

Leserbrief in der Geflügelzeitung 2/2017, Seite 21

 

Bevölkerung auf unsere Lage aufmerksam machen!

 

Zuschrift zum Leserbrief „Nach der Schau ist vor der Schau - diese Aussage stimmt nun leider nicht mehr!" in GZ 24/2016

Zunächst erstmal ein Lob an den Schreiber des o. g. Leserbriefs, Paul-Erwin Oswald, für die aus meiner Sicht sehr objektive und vor allem realistische Einschätzung der Lage zum Thema H5N8. Zuchtfreund Oswald ist es gelungen, mir (und vermutlich vielen Züchtern) aus der Seele zusprechen, das zu schreiben, was mit ziemlicher Sicherheit die meisten von uns denken.

Nur sei die Frage erlaubt, wem nützt das? Wem nützt dieser Brief, wenn nur wir Züchter ihn lesen? Wollen wir uns weiterhin politischer und veterinär(medizinischer) Willkür aussetzen? Meiner Meinung nach müssten auch wir viel mehr an die Öffentlichkeit gehen und Medien nutzen, so manipulativ diese auch oft sind. Wir müssten Aufklärungsarbeit leisten, den Leuten die Augen öffnen und „erklären" wie es denn sein kann, dass tausende Tiere gekeult werden wegen eines (wenn überhaupt) Verdachtsfalles? Wie ist es vireninfizierten Zugvögeln aus Sibirien (oder von wo auch immer) möglich, hierher zu fliegen, um unser heimisches Geflügel anzustecken? Gleichzeitig sieht man, wenn man durch die Natur streift, keinen einzigen toten Vogel. Jedenfalls geht es mir so, was vermutlich den Grund haben könnte, dass H5N8-Fälle ja zumeist in Mastbetrieben auftreten. Wenn nicht, könnte es wohl auch in der Natur der Sache liegen, dass mal ein Tier verendet. Nur muss man das den Leuten sagen!

Was tun wir? Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken, dass nichts getan wird, sei es von Zfr. Oswald, von Verbandsebene oder von Vereinen, die krampfhaft versuchten, doch noch ihre Schau irgendwie durchführen zu können usw. Nur reicht das wirklich? Wir reden oft nur, schimpfen, dass früher alles besser war, gleichzeitig aber alles »immer noch schlimmer" wird.

Wir reden (und schreiben) größtenteils nur unter uns! Das bringt aus meiner Sicht wenig. Klar, könnte man jetzt sagen, je mehr man sich dagegen auflehnt, umso schwieriger könnte es für uns und unser Hobby werden! Schließlich sitzen "die" ja am längeren Hebel. Nur könnte es wirklich noch schlimmer werden?

Vielleicht kann man dies auch als Chance betrachten, so paradox es klingen mag, auf uns, auf unser Hobby, auf unser Bestreben, auf unsere Lage etc. aufmerksam zu machen, um der Bevölkerung ein wenig (oder noch mehr) die Augen zu öffnen.

Ich möchte den Leserbrief des Zfr. Oswald im letzten Absatz gerne noch ergänzen: Solange aber Tiere (und das Rassegeflügel mit seinem gewaltigen und unwiederbringlichen Genpotenzial) über keinerlei Rechte verfügen und wir Züchter gleichzeitig größtenteils nur unter uns kommunizieren, werden weiterhin die Tötungsmaschinen rollen und Ausstellungen sowie Taubenmärkte etc. abgesagt - ob berechtigt oder nicht.

CHRISTIAN KLAPPER

Halle (Saale) - MZ 18.01.2017 20.53 Uhr

Keine Entwarnung in Sachen Vogelgrippe. Es gilt immer noch höchste Alarmstufe. Der Virus H5N8, Auslöser der gefährlichen Krankheit, ist weiter in Sachsen-Anhalt unterwegs. Nach bestätigten Verdachtsfällen im Umland von Magdeburg, im Salzlandkreis und im Landkreis Anhalt-Bitterfeld rechnen Experten täglich mit einer weiteren Ausbreitung. Vor diesem Hintergrund schlägt jetzt die Enthüllung einer fragwürdige Entsorgung von Geflügel-Kadavern im Jerichower Land hohe Wellen. Während der Rassegeflügelverband Sachsen-Anhalt diese Praxis anprangert, sehen die Behörden vor Ort keine Verstöße.

Naturschützer vom Aktionsbündnis „Vogelfrei“ haben nach eigenen Angaben dokumentieren können, wie man in der Gemeinde Möser (Jerichower Land) gleich hängerweise Stallmist aus einer großen Mastanlage auf dem Acker abschüttet. Das Gelände soll sich nur 15 Meter von einem Bachlauf befinden. Das sei ein Skandal, so die Umweltaktivisten. Dem Augenschein nach handelt es sich ihnen zufolge dabei nicht nur um alte Einstreu, sondern es finden sich zahllose teils schon verrottete Reste von Geflügel. Afra Korfmann von „Vogelfrei“ kann mit entsprechenden Fotos aufwarten. Bei seinen Informationen bezieht sich der Tierschutz-Aktivist auf Arbeiter aus Geflügelbetrieben der Region, die nicht genannt werden möchten.

Ausbringen der Kadaver ist „extrem fahrlässiges Verhalten“

Dieter Kuhr, Landesvorsitzender des Rassegeflügelverbandes, hält die Darstellung „für absolut glaubhaft.“ Deshalb habe man die Erkenntnisse von „Vogelfrei“ auch auf der eigenen Homepage veröffentlicht und erwäge sogar eine Anzeige gegen unbekannt bei der Staatsanwaltschaft. Angesichts der allgegenwärtigen Vogelgrippe-Gefahren sagt Kuhr: „Wer immer es auch war, das Ausbringen der Kadaver ist mindestens extrem fahrlässig.“ Verendete Tiere müssten durch zertifizierte Unternehmen entsorgt werden. Fachleute würden tote Vögel niemals mit offenen Hängern durch die Gegend fahren, in der Nähe von Gewässern lagern und dann einfach unterpflügen. Kuhr: „Hier will jemand offenbar viel Geld sparen.“ Er vermute dahinter einen großen Geflügelbetrieb, der sich etwaige Verluste von der Tierseuchenkassen zurück erstatten lasse könne. Geprüft werden müsse unter anderem, ob es sich bei den toten Vögeln im Mist um jene 9 500 Tiere handelt, die im Dezember in Möser vorsorglich gekeult worden sind.

Landkreis prüft Vorwürfe - Keine Ordnungswidrigkeiten festgestellt

Diesem Verdacht ist der Landkreis inzwischen nachgegangen. Auf MZ-Anfrage sagte Pressesprecherin Claudia Hopf-Koßmann, dass im Ergebnis der Untersuchung keine Ordnungswidrigkeiten festgestellt werden konnten. Es bestehe kein Zusammenhang zwischen der Keulung im Dezember und den Bildern von „Vogelfrei“. Im Gegenteil könne man bestätigen, dass nach der Keulung im Dezember in dem betroffenen Betrieb unter Aufsicht des Veterinäramtes und der Umweltfeuerwehr sachgerecht entsorgt worden sei.

Darüber hinaus verwies Hopf-Koßmann auf die geltende Geflügelpestverordnung. Danach enthalte sie keine Vorschriften für Fahrten. Ebenso sei es nicht verboten, Festmist auszubringen. Inzwischen sind ihr zufolge sämtliche Geflügel-Betrieb im Landkreis auf die Seuche kontrolliert - ohne greifbares Ergebnis. Das Fazit: „Das Risiko einer Infektion weiterer Tierbestände durch nicht abgedeckten Mist ist somit gering“, sagte die Pressesprecherin. (mz)  Bemerkung: sind wir eigentlich im Märchenland???

– Quelle: http://www.mz-web.de/25573934 ©2017

Kreis geht gegen Geflügelhalter vor
MZ Stallpflicht 14.1.17.pdf
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Vogelgrippe in Brumby, mehr

Brumby, 7.1.17.pdf
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Artikel aus der Volksstimme
Brumby.pdf
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AKTIONSBÜNDNIS VOGELFREI hier:

... etwas zur Vogelgrippe

Grippeviren können auch Vogel befallen. Das ist ganz natürlich, denn ein Virus sucht sich ein Opfer. Auch hier gibt es ganz viele Arten, die nach einer Formel auseinandergehalten werden.
 

H1N1 ist die erste Version, das ist die zuerst aufgetretene Form der Vogelgrippe.
 

H5N8 ist aktuell auf der Wanderschaft, man spricht auch von Puteninfluenza. Wie schützt man sich vor Vogelgrippe? Was erlaubt der Staat und welche Auflagen sind zu befolgen? 

  1. Impfschutz – verboten!
  2. Das Geflügel wird auf engstem Raum „aufgestallt“ – das Geflügel rückt zusammen. Die Hühner und anderen geflügelten Freunde erhalten zusätzlichen Stress und reagieren mit Aggression, weil die artgerechte Haltung völlig auf den Kopf gestellt wird.
  3. Frische Luft – verboten. In der ammoniakgeschwängerten Luft des Stalles explodieren die Krankheitserreger, ein Virus findet sich hier im Paradies wieder. Das Schlaraffenland der Viren wird zum Friedhof von Tieren.

Warum dann Aufstallung? Der Virus bricht vor allem in der Massentierhaltung aus. Da das industriell gemästete Hähnchen gegen bakterielle Erkrankungen wie Salmonellen ständig Antibiotika erhält (Bio = Leben, anti = gegen | Antibiotika  = gegen das Leben), werden die Salmonellen zwar in Schach gehalten, die natürliche Widerstandskraft ist aber schon deutlich geschwächt. Das ideale Opfer für die Viren. Über den Mist aus den Ställen und die künstliche Entlüftung gelangen die Viren in die Freiheit – und befallen auch Wildvögel. Nach dem anstrengenden Vogelzug, um der Eiseskälte von Sibirien zu entfliehen, sind auch unsere arktischen Wintergäste aufgrund der Schwächung durch die Reisestrapazen ein ideales Angriffsziel für die Viren.  

Aber das Land wird von der Wirtschaft bestimmt, und wirtschaftliche Interessen stehen über der Gesundheitsfürsorge und der Krankheitsvorbeugung. Um davon abzulenken, wird auf einen Nebenkriegsschauplatz ausgewichen. Es heißt dann: Seuchenschutz geht vor Tierschutz! Weil es nur um Ablenkungsmanöver geht, um die wirkliche Ursache zu verschleiern, werden noch weitere Opfer gesucht – und gefunden! Das Rassegeflügel wird artgerecht in Stall mit Auslauf gehalten, nicht zu viel, damit es nicht zu Stress und Aggressionen kommt, aber auch genug, damit die Tiere sich wohl fühlen: Hahn und einige Hennen bilden einen typischen Stamm, in dem sie sich wohl und geborgen fühlen. Welches Haustier kann sonst noch von sich behaupten, sich wie die wilden Vorfahren seine arttypische Biologie erhalten zu haben?
 

Das glückliche Huhn passt nicht zum gequälten Huhn, deshalb sind wir das erklärte Ziel der Hühnerbarone. Haltet durch: Rassegeflügel – Lebensqualität für Mensch und Tier.

(Manfred Loick)

Häufig gestellte Fragen zum Thema Vogelgrippe einmal locker gesehen

 

1. Was ist die Vogelgrippe?

... eine Erkältungskrankheit in der kalten Jahreszeit

 

2. Wie wird die Vogelgrippe übertragen?

... noch unbekannt, aber nicht beim Vö....!!!

 

3. Wie kann man sich mit Vogelgrippe anstecken? Wer kann sich mit Vogelgrippe anstecken?

... wenn man Vogelkot vorsätzlich knetet, aber der Mensch kann sich nicht anstecken, er hat keine Federn

 

4. Wie gefährlich ist Vogelgrippe?

... der jetzige Erreger ungefährlich, keine Sterbefälle beim Homo sapiens in Deutschland bekannt

 

5. Kann man sich gegen die Vogelgrippe impfen lassen?

... natürlich, der Impfstoff wird doch aus Hühnereiern gewonnen

 

6. Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

... im Bett bleiben, starkes schwitzen ist Angstschweiß

 

7. Kann ich bedenkenlos Geflügelprodukte essen?

... aber ja, wir wollen doch nicht, dass die Geflügelindustrie finanziellen Einbruch erleidet

 

8. Kann man Hunde und Katzen gefahrlos draußen herumlaufen lassen?

... aber nur wenn sie niemanden beißen

 

9. Können sich Haustiere mit Vogelgrippe anstecken?

... na und wenn schon, man kann sich doch Neue aus überfüllten Tierheimen holen

 

10. Was mach ich, wenn ich einen toten Vogel finde?

... die Umgebung sondieren und dann schnell ohne Zuschauer vergraben

 

11. Was muss ich machen, wenn ich aus Versehen einen toten Vogel berührt oder mich mit Vogelkot beschmutzt habe?

... man muss ja nun wirklich nicht alles anfassen und wenn man sich im Schmutz wälzen möchte schaut man vorher genau hin

 

12. Kann das HPAI-Virus (z.B. A/H5N1; A/H5N8) über mit Vogelkot verschmutzte

Oberflächengewässer (Badeseen u.a.) übertragen werden?

... im Prinzip nicht, es sei denn, er kann schwimmen

 

13. In welchen Ländern gibt es die Vogelgrippe?

... überall wo es Vögel gibt

 

14. Was ist bei Auslandsreisen zu beachten?

... keinen Kontakt zum IS aufbauen

 

15. Was bedeuten die Kürzel H5N1 oder H5N8?

... Gefährder, wird vom Verfassungsschutz beobachtet, Fußfessel im Gespräch

 

16. Was sollte ich meinen Kindern über die Vogelgrippe erzählen?

... das Märchen vom Storch und wenn es einen Geburtenknick gibt isser krank

 

17. Wie wird die Vogelgrippe beim Menschen diagnostiziert?

... durch Tupferproben, aber spätestens in der Pathologie

 

18. Zu welchem Krankheitsbild führt eine Infektion mit dem Vogelgrippe-Virus?

... zunächst Lustlosigkeit am Arbeitsplatz, dann Krankschreibung, eventuell Krähverlust

 

19. Wie wird eine Erkrankung behandelt?

... durch gewissenhafte Keulung

 

20. Muss man sich bei Arbeiten auf Dächern oder in Dachstühlen mit speziellen Maßnahmen vor der Vogelgrippe schützen?

... im Prinzip schon durch anseilen, sonst fällt man schneller herunter als man mit Erregern in Kontakt kommt

 

Vogelgrippe in Möser und wieder in der Massentierhaltung und im Stall, muss man sich doch glatt fragen: kann ich es meinen Tieren zumuten sie im Stall einzusperren?

Stallpflicht bedeutet erhöhtes Vogelgripperisiko!!!

aktuell am 16.12.2017 mehr:

STALLPFLICHT - katastrophal für die Rassegeflügelzucht

Die rasante Ausbreitung der Vogelgrippe, europaweit bei Wildvögeln, erfasste auch einige Nutzgeflügelbestände. Deshalb wurden entsprechende Maßnahmen der bestehenden Tierseuchenverordnung angeordnet. So wurde am 15.11.2016 die bevorstehende 98. Nationale Bundessiegerschau mit der 120. Lipsia Schau auf dem Messegelände in Leipzig mit mehr als 35.000 Tieren (Rassegeflügel) abgesagt. Am 18.11.2016 erfolgte dann der Widerruf der Genehmigung der Landesschau in Magdeburg und gleichzeitig das Verbot für alle Rassegeflügelschauen (einschließlich reiner Taubenschauen) in Sachsen-Anhalt. Für die 6.111 organisierten Rassegeflügelzüchter unseres Bundeslandes bedeutete das, von 255 genehmigten Schauen werden 110 ausfallen. Für sie heißt das; Wegfall des Erntefestes, Wegfall der Anerkennung der Mühen für die Hege und Pflege der Zöglinge eines Jahres. Für die Gemeinden, für die Besucher der Schauen heißt das; Wegfall eines Teiles der Höhepunkte im kulturellen Dorfleben. Noch härter trifft die Züchter die mit dem Ausstellungsverbot einhergehende behördlich auferlegte Stallpflicht. Die organisierte Rassegeflügelzucht gibt es in Deutschland seit 1852. Sie hat gute und vor allem schlechte Zeiten überstanden. Gut vor allem; wenn es um die Bereicherung bzw. mit zur Sicherung der Ernährung der Bevölkerung ging. Auch davon gab es in der Geschichte mehrere Epochen. 

Diese Haltungsform ist für die Tiere optimal. Genügend Auslauf steht diesen Wyandotten zur Verfügung. Hier finden sie zusätzliches Futter, ihr Immunsystem wird gestärkt und Stress ist hier kein Thema.

Seit jeher bemühen sich die Rassegeflügelzüchter ihre Zöglinge entsprechend den Formulierungen des Standards zu formen. Auf Ausstellungen zeigen sie diese Fortschritte in Form, Farbe, Zeichnung und besonders der Gefiederstruktur im Wettbewerb untereinander. Der Erfolg nach der Bewertung durch geprüfte Preisrichter ist in erster Linie Balsam für die Seele. Die verordnete Stallpflicht trifft die einzelnen Spezies unterschiedlich. So sind Tauben überwiegend in Volieren untergebracht. Wer sein Geld nicht kann sehen liegen, kauft sich Tauben und lässt sie fliegen! Aber schon der Schutz vor Greifvögel ist ein gewichtiger Grund. Schwieriger wird das schon bei Zwerghühnern und problematisch bei großen Hühnern. Rassegeflügelzüchter bieten ihren Tieren je nach Rasse Ausläufe von 10-20 m2 je Tier. Neben Futtereinsparung (Nutzung der Gräser und Kräuter als auch Würmer und Käfer) liegt der Wert vor allem in ausgiebiger Bewegung und Tätigkeiten des Wohlbefindens. Bei dem genannten Auslauf hat der Rassegeflügelzüchter 2-4 Hühner je m2 Stallfläche. Es wird also an keiner Stelle in Quadratzentimeter gemessen. Die verordnete Stallpflicht muss also für jeden Rassegeflügelzüchter nur zu Schlachtungen zur Reduzierung des Bestandes, zum Verlust so manchen Farbenschlages bzw. gar der Rasse führen.

Die Stallpflicht ist keine Option einer artgerechten Haltung. Enge und Langeweile führen zwangsläufig zu Stressreaktionen, schaden dem Immunsystem und wirken sich leistungsmindernd auf die Tiere aus.

Noch problematischer trifft dies die Züchter von Enten und Gänsen. Enten werden ja als Schweine innerhalb des Geflügels bezeichnet. Das betrifft vor allem ihre Futtersuche, nicht aber ihren ausgeprägten Sinn für die Säuberung ihres Gefieders. Das ist im Auslauf, am Gewässer bzw. der Badegelegenheit die der Züchter schafft, ohne weiteres möglich. Im Stall wird jedes Trinkgefäß für diese Tugend genutzt. Folglich wird das Wasser regelrecht  verplanscht.  Das Umfeld des Trinkgefäßes ist ständig nass. Man kann den Standort ständig wechseln und täglich auch mehrmals einstreuen. Es ändert sich kaum etwas. Enten lieben aber einen geräumigen,  trockenen,  gut gelüfteten Stall. Der Fußboden muss fest sein und immer trockene Einstreu haben. Sonst ist das Bauchgefieder  ständig nass und verschmiert. Ein Quadratmeter ist der Bedarf für 3-4 Enten unter diesen Bedingungen. Ähnlich sieht das bei Gänsen aus. Je Quadratmeter 2 Tiere ist die Faustregel bei trockener Einstreu und guten Luftverhältnissen. Die Gans ist aber in erster Linie ein Pflanzenfresser (kein Schwein) mit der Vorliebe im Freien zu weiden. 250 m2 je Tier ist für eine erfolgreiche Gänsezucht notwendig. Nur zur Zucht ist am besten fließendes Wasser notwendig. Sonst reichen je nach Rasse hergerichtete Badegelegenheiten. All diese Dinge sind mit der verordneten Stallpflicht für unsere Wassergeflügelzüchter nicht zu realisieren. Dem Horror im Stall (Rangkämpfe, Beissereien) können sie nur mit radikalen Schlachtungen begegnen. Raufereien besonders der Ganter sind in der bis dahin nicht gewohnten Enge unausbleiblich. Im Wassergeflügelverein Sachsen-Anhalt sind 52 Züchter organisiert. Zum 25. Jubiläum in Kayna  wurden in diesem Jahr 559 Tiere gezeigt. 4 Mitglieder wurden im November in Rheinberg mit ihren Tieren Deutscher Meister. Daneben gibt es deutschlandweite Spitzenzuchten bei Sachsenenten, Amerikanischen Pekingenten, Cayugaenten und Hochbrutflugenten in verschiedenen Farbenschlägen. Das Durchschnittsalter der Züchter beträgt über 60 Jahre. Eine Stallpflicht erleben sie also nicht zum ersten Mal. Es ist für sie mehr als schwierig ihre Tiere unter den gegebenen Voraussetzungen artgerecht zu halten. Nach der letzten Kampagne 2005 und der Zittereinlage 2013 sprachen viele: Ein weiteres Mal mute ich das meinen Tieren und mir nicht wieder zu. Bei den Gänsen gibt es 17 Rassen, dazu bei 3 Rassen 2 Farbenschläge und 2 Rassen mit 3 Farbenschlägen. Enten  gibt  es in 24 Entenrassen, dazu verschiedene Farbenschläge bis hin zu Rassen mit allein 18 Farbvarianten. Diese genetische Vielfalt sehen wir als Rassegeflügelzüchter in großer Gefahr. Es werden so Rassen bzw. Farbenschläge durch den verordneten Entzug ihrer benötigten Umwelt geschlachtet, vernichtet. Wir werden die bestehende Tierseuchenverordnung nicht ändern. Dennoch möchten wir bedenken, dass die Influenzaviren durch Tröpfcheninfektion, durch Niesen bzw. durch Federstaub direkt übertragen werden. Die lautlose Übertragung durch Ausscheidungen ist ganz sicher bedenklich. Dennoch bieten gerade die Rassegeflügelzüchter ihren Tieren Bedingungen die die natürliche Widerstandskraft gegen Infektionen herabsetzen können. Bis heute gibt es bei 165.000 Rassegeflügelzüchter bundesweit keinen Influenzafall. Wir bitten deshalb um mehr Augenmaß und Prüfung der Verhältnismäßigkeit.

Einsperren schützt auch nicht vor H5N8. In Massentierhaltungen war er auch schon oder kommt er gar daher? Solche Diskussionen wollen die Verantwortlichen nicht hören: es kann nicht sein weil es nicht sein darf. Es gibt inzwischen wissenschaftliche Veröffentlichungen die Wildvögel nicht primär dafür verantwortlich machen. Wir müssen die staatlich angeordnete Tierquälerei einhalten - man überzeugt mit Bußgeldern!!!

Vorstand der Rassegeflügelzüchter Sachsen-Anhalt e.V.

Interview mit Michael von Lüttwitz am 9.12.2016 im Bayerischen Rundfunk zur Stallpflicht hier:

Anträge für Ausnahmegenehmigungen von der Stallpflicht

Ausnahme_Großgeflügel.pdf
PDF-Dokument [26.0 KB]
Ausnahme_Gänse.pdf
PDF-Dokument [26.8 KB]
Ausnahme_Enten.pdf
PDF-Dokument [27.5 KB]
Ausnahme_Ziergeflügel.pdf
PDF-Dokument [26.3 KB]
Sind es doch Geflügeltransporte?
Veröffentlichung zur Vogelgrippe.pdf
PDF-Dokument [416.8 KB]

Die Erklärung für Vogelgrippe kann nicht stimmen

Von Josef H. Reichholf | 27.11.2016 | Die Welt

 

Die Legehennen dürfen wegen der Vogelgrippe nicht aus dem Stall.

 

Angeblich tragen Wildenten das gefährliche Vogelgrippevirus von Asien nach Europa um dann hier zu verenden. Ist das plausibel? Ein anderes Szenario ist wesentlich wahrscheinlicher.

Mit dem kalten Ostwind des ersten Wintereinbruchs kam sie wieder, die Vogelgrippe. Wildvögel sollen die Viren aus der Mongolei und Sibirien zu uns gebracht haben. Enten und Gänse heißen englisch „wildfowl“. In Unkenntnis dieser Bedeutung wurde eingedeutscht daraus „Wildvögel“.

Doch das ist der harmlosere Aspekt des erneuten Ausbruchs von Vogelgrippe, ausgelöst durch den als besonders gefährlich eingestuften Typ H5N8. Die bisherigen Folgen waren die Keulung ganzer Bestände in Massengeflügelhaltungen, Stallpflicht und ein paar tote Enten, die, verglichen mit den herbstlichen Abschusszahlen, völlig bedeutungslos sind.

Manche der tot gefundenen Enten mögen Schrotkörner im Körper getragen haben. Und davon ausgehend eine schleichende Bleivergiftung, wenn die Schrotkügelchen als Magensteinchen aufgenommen worden waren.

Warum sterben zuerst Hühner in geschlossenen Ställen?

Was eine erste Frage aufwirft: Wurden die toten Enten daraufhin und auch auf Botulismus überprüft? Denn seit Jahrzehnten gibt es im Spätherbst, wenn wieder besonders viel Gülle ausgebracht wird in Feld und Flur, Ausbrüche von Entenbotulismus mit vielen toten Enten, Möwen und anderen Wasservögeln.

Besonders aggressive Variante H5N8 festgestellt

Die Vogelgrippe breitet sich weiter aus. Für den Menschen ist das Virus bisher nicht gefährlich, allerdings ist in einem Geflügelbetrieb in Niedersachsen die besonders aggressive Variante H5N8 aufgetaucht.

Zweite Frage: Wie können Enten das tödliche Vogelgrippevirus über Tausende Kilometer höchst anstrengenden Fluges aus der Mongolei nach Westen tragen und dann hier erst verenden? Ist es vielleicht gar nicht so virulent und wird nur für Geflügel in Massenhaltungen tödlich?

Dritte Frage: Wie kommt es dort hinein, wenn diese doch angeblich nach außen abgeschirmt sind? Warum sterben nicht zuerst die frei laufenden Hühner landauf landab, bevor das Virus geschlossene Stallbestände erreicht?

Kaum tote Vögel auf dem Weg von Asien nach Europa

Wäre nicht der umgekehrte Weg viel plausibler, heraus aus den Massenhaltungen mit deren Abfällen und dann Infektion der „Wildvögel“, von denen einige, mitunter auch viele sterben?

Wurden seit den letzten großen Ausbrüchen der Vogelgrippe entsprechend kontinuierliche Untersuchungen in den Geflügelmassenhaltungen vorgenommen? Und auch an dem, was daraus hervorkommt an Exkrementen? Was steckte bereits an Viren im Futter für die vielen Millionen Hühner, Enten und Gänse?

Jedenfalls gab es auf dem ohnehin nicht sehr bedeutsamen Flugweg von Wasservögeln aus Zentralasien nach Europa offenbar kaum tote Enten. Doch den „Wildvögeln“ die Übertragung des Virus anzulasten, eignet sich bestens zur Ablenkung von möglichen anderen Ursachen.

Nr. 134/2016

Magdeburg, den 24.11.2016

 

 

Geflügelpest: Sachsen-Anhalt seit gestern auch betroffen

 

Landesweite Aufstallung von Geflügel angeordnet

 

Am gestrigen Tage hat das Friedrich-Loeffler-Institut, Insel Riems, zwei Geflügelpestverdachtsfälle in Sachsen-Anhalt bestätigt. Dabei handelt es sich um einen Nachweis des hochpathogenen Geflügelpesterregers H5 N8 bei einem tot aufgefundenen Schwan im Landkreis Jerichower Land und um einen Seuchenausbruch in einer kleinen Hühnerhaltung im Landkreis Harz. Hier wurde ebenfalls das Geflügelpestvirus vom Subtyp H5 N8 nachgewiesen.

 

Die betroffenen Landkreise hatten bereits im Vorfeld der Bestätigung Maßnahmen ergriffen, um die in diesem Fall greifenden Vorschriften der Geflügelpestverordnung zügig umzusetzen.

 

So werden um den Fundort des Schwanes und um den Seuchenbestand Restriktionszonen eingerichtet.

 

„Aufgrund der neuen Risikolage haben wir sofort entschieden, eine landesweite Aufstallung von Geflügel anzuordnen, in begründeten Einzelfällen sind jedoch auch Ausnahmen möglich“, informiert Ministerin Dalbert.

 

Das heißt, dass bisher außerhalb von Risikogebieten liegende Geflügelhaltungen nunmehr auch dem Aufstallungsgebot unterliegen.

 

Ausnahmen von diesem Gebot sind bei den Veterinärämtern der Landkreise und kreisfreien Städte zu beantragen.

 

Bereits am Montag ist entschieden worden, im Land bis auf weiteres keine Ausstellungen, Märkte und Veranstaltungen ähnlicher Art mit Geflügel und Tauben zuzulassen.

 

Für fachliche Fragen zur Geflügelpest steht das Landesamt für Verbraucherschutz zur Verfügung. Weitere Fragen beantworten die Veterinärämter der Landkreise und kreisfreien Städte.

 

 

 

SACHSEN-ANHALT

Ministerium für

Umwelt, Landwirtschaft

und Energie

Presse und

ÖffentIichkeitsarbeit

Die

Pressesprecherin

 

 

Nr. 133/2016

 

Magdeburg, den 21 .11.2016

 

Aktuelles Geflügelpestgeschehen

 

Geflügelausstellungen und -märkte in Sachsen-Anhalt ab sofort untersagt

 

Die aktuelle Lage zum Geflügelpestgeschehen hat sich weiter verschärft. Der Kreis der betroffenen Länder hat sich kontinuierlich erweitert. In den hauptbetroffenen deutschen Regionen an der Ostsee und um den Bodensee steigen die Fallzahlen bei Wildvögeln täglich. Inzwischen sind Fälle von positiven Wildvögeln in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Bremen, Berlin und Hessen bestätigt.

 

Auch in Sachsen-Anhalt ist mit der Feststellung entsprechender Fälle bei Wildvögeln jederzeit zu rechnen.

Deshalb sind die Landkreise und kreisfreien Städte durch das Landesverwaltungsamt

angewiesen worden, unverzüglich nach § 4 der Viehverkehrsverordnung angezeigte Ausstellungen, Märkten und Veranstaltungen ähnlicher Art mit Geflügel und Tauben zu untersagen.

Am 21.11 .2016 tritt bundesweit die "Verordnung über besondere Schutzmaßregeln

in kleinen Geflügelhaltungen" in Kraft. Damit werden Biosicherheitsmaßnahmen auch für Geflügelbestände mit bis zu 1 000 Stück Geflügel angeordnet. Für Fragen zur Aufstallung, insbesondere zu den Aufstallungsgebieten stehen die Veterinärämter der Landkreise und kreisfreien Städte und für fachliche Fragen zum Thema Geflügelpest der Fachbereich Veterinärmedizin des Landesamtes für Verbraucherschutz zur Verfügung .

 

Sachsen-Anhalt verschärft Vorsorgemaßnahmen 18.11.2016, 10.50 Uhr

 

Die Geflügelpest ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Sachsen-Anhalt weitet deshalb seine Vorsorgemaßnahmen aus, die auch für diejenigen gelten, die nur für private Zwecke Geflügel halten.

In Sachsen-Anhalt gilt in fast allen Landkreisen zumindest in Teilen eine Stallpflicht für Geflügel. Die Kreise waren aufgefordert, als Vorsichtsmaßnahme Risikogebiete auszuweisen. Nach Angaben des Landesverwaltungsamtes gibt es nur im Landkreis Harz keine solchen Gebiete, da dort keine Rastplätze für Zugvögel liegen.

Die Kreise Stendal, Börde und Jerichower Land haben das gesamte Kreisgebiet als gefährdet eingestuft, die übrigen sieben Kreise und alle kreisfreien Städte in Teilen.

Geflügel darf hier nur noch in geschlossen Ställen gehalten werden. Auch außerhalb der Risikogebiete wird die Stallpflicht empfohlen. Das betrifft 24.000 Geflügelhalter, die bisher 640.000 Stück Geflügel im Freiland oder in Ausläufen gehalten haben. 

Das Umweltministerium hat weitere Maßnahmen für Geflügelhaltungen unter 1.000 Stück Geflügel angeordnet:

  • Sicherung der Stallzugänge gegen unbefugten Zutritt oder unbefugtes Befahren
  • Nutzung betriebseigener Schutzkleidung von betriebsfremden Personen
  • Reinigung oder unschädliche Beseitigung von Schutzkleidung nach dem Gebrauch
  • Vorhaltung von Händewasch- und Schuhdesinfektionseinrichtungen
  • Geflügelhalter mit weniger als 100 Stück Geflügel sollen täglich die Anzahl verendeter Tiere in einem Register dokumentieren .
  • Für Halter mit 10 bis einschließlich 1000 Stück Geflügel gilt zusätzlich eine tägliche Aufzeichnungspflicht der Legeleistung.

Sechs Vögel werden untersucht

Zwar gibt es dem Umweltministerium zufolge nach wie vor keinen bestätigten Fall des Erregers H5N8. Sechs tote Vögel würden aber derzeit untersucht.

Experten halten das Ansteckungsrisiko für den Menschen mit diesem Virustyp für sehr unwahrscheinlich. Nach Angaben des Friedrich-Loeffler Institus gibt es bisher auch keine Fälle von Infektionen des Menschen mit dem nachgewiesenen H5N8-Virus. 

Erste gemeinsame Jungtierbespechung

aber nicht die Letzte.

Am 03.10.2016 führten wir, der Geflügelzuchtverein Gerbstedt, gemeinsam mit dem RGZV Siersleben die erste gemeinsame Jungtierbesprechung am Käfiglager in Gerbstedt durch. Obwohl das Wetter nicht so richtig mitgespielt hatte, haben die Mitglieder beider Vereine reichlich  Tiermaterial mitgebracht, so dass die Preisrichter Zfrd. Dieter Kuhr, aus Könnern, (der Vorsitzende des Landesverbandes der Rassegeflügelzüchter Sachsen Anhalt) und Raik Renneberg, aus Bernburg schön zu tun hatten. Zfrd. Kuhr war zuständig für die Hühner und Zwerg Hühner. So hatten er u.a. die Hühnerrassen: Italiener und Marans, die Zwerghühner u.a.:  Barnevelder, Wyandotten in schwarz, weiß, gelb-schwarzcolumbia, zu besprechen. Hierbei wurden die Züchter der jeweiligen Rasse immer mit einbezogen und Erfahrungen nach beiden Seiten ausgetauscht und somit wertvolle Hinweise für die kommende Ausstellungssaison, aber auch für die Zucht gegeben.

Zfrd. Renneberg hatte es bei den vielen Taubenrassen ebenfalls nicht leicht mit der Besprechung. Auch er verstand es die Züchter der jeweiligen Rasse mit einzubeziehen und die Tiere nach dem gültigen Standard zu besprechen. Bei einigen Rassen (die er auf Ausstellungen sehr selten zu bewerten bekommt) waren die Hinweise der Züchter für ihn auch eine Bereicherung. So waren u.a. die Rassen: Aachener Lackschildmövchen, Altholländische Kapuziner, Brünner Kröpfer, Schautauben, Pommersche Schaukappen, Deutsche Modeneser Gazzi und Schietti, Englische Kröpfer, Gimpeltauben, Pfautauben, Lockentauben, Luchstauben, Orientalische Roller zu besprechen.

Beide Preisrichter waren von der Vielzahl, aber auch von der Qualität der Tiere sehr angetan und ihnen hat es Spaß gemacht in Gerbstedt eine Tierbesprechung durchzuführen.

Von den Zuchtfreundinnen und Züchterfrauen wurde Kuchen gebacken, Kaffee gekocht und Brötchen geschmiert, was wir uns gemeinsam schmecken ließen. Alles in Allen war es ein erfolgreicher Tag. Von den Mitgliedern wurde der Wunsch geäußert, eine solche Jungtierbesprechung im nächsten Jahr in Siersleben durchzuführen. Der Vorsitzende unseres Vereins, Zfrd. Fred Finzel, bedankte sich zum Abschluss bei den zwei Preisrichtern, der Familie Oberländer den Mitgliedern und Züchterfrauen.

Hans-Joachim Thiele

Pressewart d. GZV Gerbstedt

Die 29. Saaletalschau ist erfolgreich verlaufen, in kurzen Abständen gibt es noch einmal einen Rückblick.

Alsleben 2016, Hühner.pdf
PDF-Dokument [1.5 MB]

King-Club Deutschland, Bez. 7

 

 

Der King-Club Deutschland, Bezirk 7 führte am 1.10.2016 im Vereinsheim des GZV "Ascania" Aschersleben die Jungtierbesprechung durch.

Einen Kurzbericht darüber fertigte die Schriftführerin Karolin Funk an, den Sie in der PDF-Datei finden.

Bericht Jungtierbesprechung 2016.pdf
PDF-Dokument [220.7 KB]

Monitoring zum Tier- und Artenschutz

BDRG Tier u. Artenschutz.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]
Tierbesprechung am 1.10.2016 in Badeborn

News aus dem SV Nürnberger und Fränkische Farbentauben hier:

SV Thüringer Farbentauben Gruppe Sachsen-Anhalt

Thüringer Schnippe, schwarz von Dietmar Schröder, Sommerschau in Borne

Herbstversammlung mit Tierbesprechung des SV Thüringer Farbentauben Gruppe Sachsen-Anhalt am 2.10.2016 in Borne. Einige Bilder von Florian Lotzing hier:

 

 

 

Günther Kieslich eröffnete am 17.9.2016 die 6. Landesjugendjungtierschau im Vereinsheim in Ostrau. Mit 300 Tieren war es eine optimale Schau, die vom Verein Ostrau übernommen und bestens ausgestaltet wurde. Die Eröffnung am Samstag um 10 Uhr. In der nachfolgenden PDF-Datei soll dieser Höhepunkt der zwei Landesjugendverbände noch einmal in Erinnerung gerufen werden.

6. Landesjugendjungtierschau.pdf
PDF-Dokument [5.0 MB]

Neue Bundesehrenmeister in Sachsen-Anhalt

Anlässlich des 125.-jährigen Jubiläums des Landesverbandes wurden zur Festveranstaltung am 2.9.2016 in der Kapelle von Alexisbad die Zuchtfreunde Lothar Röder, Helmut Papendieck und Richard Rataj vom Präsidenten des BDRG Christoph Günzel zu Bundesehrenmeistern ernannt, er überreichte Urkunde und Nadel. Normalerweise werden diese Auszeichnungen zur Bundesversammlung vorgenommen. Hier wurde eine Ausnahme gemacht und passte sehr gut in diesen Rahmen. Im Hintergrund der LV-Vorsitzende Dieter Kuhr. mehr:

Bewertung der Japanischen Legewachtel hier:

 

Legewachteln brauchen nicht gegen ND geimpft werden

Sommertreffen des KingClubDeutschland-Bez.7

(Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt)

 

Familie Torsten Funk hatte zum Sommertreffen am 30.07.2016 nach Atzendorf eingeladen. 20 Mitglieder, teilweise mit Partner, kamen der Einladung nach. Bei leckerem Kaffee und Kuchen eröffnete der Zfd. Torsten Funk das Sommertreffen. St. Löffler gab noch wichtige Informationen zur außerordentlichen VDT Versammlung in Suhl. Danach wurde die Zuchtanlage der ZG Funk mit besichtigt! Anschließend wurden die mitgebrachten Kingtauben in einer Tierbesprechung vom Zuchtwart H. Rogge besprochen. Hierzu haben 6 Züchter ihre „jungen“ Kings zur Verfügung gestellt. Zum derzeitigen Entwicklungstand wurde von Zuchtfreund Ingolf Logge eine 0,1 Braunfahl mit Binden als bestes Jungtier herausgestellt! Die ZG Funk stellte mit einem 1,0 Schwarz den Zweitplatzierten und der Zfd. Bodo Erdmann konnte mit einem 1,0 Vielfarbig  für sich sprechen. Herzlichen Glückwunsch und Dank an alle die dazu beigetragen haben. Der Zfd. Ingolf Logge erhält dazu noch seine Prämierung  zur JTB in Aschersleben, die am 01.10.2016 stattfindet. Danach haben wir den Abend gemeinsam mit Fachgesprächen bis in die Nachtstunden ausklingen lassen. Die Zuchtfreunde wurden mit einen Shuttlebus ins Hotel zurück gebracht. Das Resümee der Zuchtfreunde: „Es war eine sehr gelungene Veranstaltung!!!" Nochmal herzlichen Dank, an die Familie Funk!

Infos des VZV zur Zehenlochung bei Geflügel:

 

Am 19. Juli trafen sich Vertreter des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und des BDRGs um sich über weitere Aspekte der Zusammenarbeit und aktuellen Themen des Tierschutzes etc. auszutauschen. Die Teilnehmer des Ministeriums waren, Herr Prof. Dr. Bätza, als Leiter der Abteilung Tierseuchen- und Tiergesundheit sowie Frau Schertl von der Abteilung Tierschutz. Von Seiten des BDRG nahmen Christoph Günzel (Präsident), Egon Dopmann (1.Vizepräsident) und Dr. Michael Götz (Tier- und Artenschutzbeauftragter) die Einladung war.

 

Unter anderem ging es um das Thema „Zehenzwischenhautlochung beim Geflügel“. Demnach kann die Zehenzwischenhautlochung als Kennzeichnungsmöglichkeit zukünftig nicht mehr genutzt werden, da sie als Verstoß gegen das Amputationsverbot angesehen wird. Die Züchter, die damit arbeiten müssen z.B. auf flexible farbige Ringe umsteigen. Hierzu wird es in den Gremien des BDRG noch intensive Diskussionen geben müssen. Für die kommende Saison wird es allerdings auf Nachfrage des VZV noch keine Einschränkungen für die Züchter und Aussteller geben.

 

Dr. Michael Götz wird weiteres zum Thema publizieren.

Bericht vom 22. Landesjugendtreffen in Gohrau von Sascha Hillmer hier:

Zuchtfreunde des RGZV Calbe/S.

Den Zuchtfreunden sieht man es nicht an, dass der Verein sein 125-jähriges Jubiläum feierte. 4 weitere Bilder hier:

 

 

 

SV der Züchter von Indianertauben

 

 

 

Preisrichter Ulrich Lahme gab zur Tierbesprechung am 23.7.2016 in Langeln eine Einschätzung zu den mitgebrachten Tieren und hatte sehr viel interessierte Züchter auf seiner Seite. mehr:

mehr vom Vereinsjubiläum hier:

 

 

 

Am 1.7.2016 war die Abschlussfeier des 22. Landesjugendlagers in Gohrau. Ausrichter waren die Kaninchenzüchter, mehr:

 

19. Harzer Landwirtschaftsfest im kurzen Überblick
Harzer LWF 2016.pdf
PDF-Dokument [2.8 MB]

 

 

 

Die Sommertagung der Mövchenzüchter Gruppe Ost hier:

Zuchtbuchtagung 2016 in Aschersleben

Hohe Auszeichnungen für Eric und Stephan Haftendorn

Kreisjugendtag Halle

Der Kreisjugendtag in Halle fand am 11.6.2016 im Vereinsheim in Ostrau statt. 30 Kinder nahmen daran teil auch aus dem KV Anhalt-Bitterfeld. Dabei kamen 15 von den Rassegeflügelzüchtern und 15 von den Kaninchenzüchtern. Am Vormittag stand ein Besuch der Sommerrodelbahn auf den Petersberg an. Ein Mittagessen wurde gereicht, danach dann Tierbesprechungen mit Dieter Kuhr (Hühner), Steffen Falke (Tauben) und Karsten Jäger, der die Kaninchen erklärte.

Udo Waldowski hatte sich einiges einfallen lassen und so gab es noch Spiele, wie z.B. Büchsenwerfen. Gegen 17 Uhr war noch grillen angesagt. Finanziert wurde dieser Tag über die einzelnen Vereine.

Mitgliederfoto des SV der Züchter der Lakenfelder und Zwerg-Lakenfelder
LIPSIA 2015 Stammschau: 1,2 Lakenfelder, hv96 BLP; Züchter: Helmut Völker, Wiesbaden

 

 

 

 

Eine 0,1 Cochin, schwarz aus der Zucht von Andree Walther. Die Aufnahme entstand 2010. Klick hier und sie wird sich für ca. 30 sec. bewegen.